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Der Tag der Städtebauförderung

Das gemeinsam von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Partnern getragene Projekt für einen „Tag der Städtebauförderung“ soll die Bürgerbeteiligung in Städtebauförderung und Stadtentwicklung stärken und Projekten in kleineren Gemeinden, Mittel- und Großstädten ein Forum bieten. Der "Tag der Städtebauförderung" ist seit 2015 eine jährlich wiederkehrende bundesweite Veranstaltung in möglichst vielen Städten und Gemeinden.

Die Städtebauförderung hat das Bild unserer Städte und Gemeinden in den vergangenen 40 Jahren entscheidend mitgeprägt. Dieses erfolgreiche Gemeinschaftsprojekt von Bund, Ländern und Kommunen ist in der Öffentlichkeit bisher aber immer noch zu wenig bekannt. Ein bundesweiter Aktionstag wie der "Tag der Städtebauförderung" soll hier Abhilfe schaffen und die Städtebauförderung als ein erfolgreiches Instrument der Stadt- und Gebietsentwicklung stärker in die Öffentlichkeit bringen.

Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern war und ist einer der zentralen Faktoren für eine erfolgreiche Gebietsentwicklung im Rahmen der Stadterneuerung. Es sollte darum das Ziel aller sein, die vielfältigen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung für die Zukunft im gesamten Bundesgebiet bekannter zu machen und nachhaltig zu stärken.

Der "Tag der Städtebauförderung" bündelt diese Ziele, denn: steigt der Bekanntheitsgrad der Städtebauförderung, so lässt sich zum einen die Beteiligung intensivieren und zum anderen öffentliche Unterstützung für eine Fortführung dieses Instruments der Stadtentwicklung gewinnen.

Am „Tag der Städtebauförderung“ sollen die vielfältigen Möglichkeiten der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern im Kontext der Städtebauförderung in einem bundesweiten Format vermittelt werden. An diesem Tag soll erfahrbar werden, dass es bereits vielfältige und niederschwellige Wege zur Beteiligung gibt, um das eigene Lebensumfeld mitzuprägen.

Am 21. Mai 2016 sind deutschlandweit Städte und Gemeinden eingeladen, vor allem in den Programmgebieten der Städtebauförderung Veranstaltungen durchzuführen. Diese sollen die Bürgerinnen und Bürger über Ziele, Inhalte und Ergebnisse der Städtebauförderung informieren, sie zur Diskussion stellen und zu Beteiligung und Mitgestaltung ermuntern. Idealerweise stehen bereits laufende Verfahren und Aktivitäten der Städtebauförderung im Vordergrund, aber natürlich können an diesem Tag auch abgeschlossene und zukünftige Maßnahmen vorgestellt werden. Die Veranstaltungen sind als integraler Bestandteil einer Gesamtmaßnahme förderfähig.

Hintergrundinformationen

Im September 2012 stellte die Bauministerkonferenz das Fehlen eines Kommunikationsformates fest, das die baulichen Ergebnisse und den Prozess der integrierten Stadtentwicklung gleichermaßen bundesweit zur Geltung bringt. Der Ausschuss für Stadtentwicklung wurde daraufhin gebeten, gemeinsam mit dem BMUB, dem BBSR sowie den kommunalen Spitzenverbänden ein Konzept für eine zukunftsfähige Ausrichtung der Stadtentwicklung und deren Kommunikation zu entwickeln.

Das Konzept für den Tag der Städtebauförderung wurde schließlich von der Arbeitsgruppe (AG) Kommunikation bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden entwickelt. Zudem wurde es unter anderem mit der Fachkommission Städtebau, beim Städtebauförderkongress 2013, in Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundes, der Länder, Städte und Gemeinden, des Handels, des Stadtmarketings, der Wohnungswirtschaft, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft diskutiert, weiterentwickelt und auf den Weg gebracht. Die Bauministerkonferenz hat den politischen Auftrag zur Durchführung des Tags der Städtebauförderung auf ihrer Sitzung am 13./14. November 2014 bekräftigt.

Die Beschlussvorlage zur Bauministerkonferenz finden Sie hier:

Ansprechpartner der AG Kommunikation

Bund:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Referat SW I 4 – Koordinierung Städtebauförderung
SWI4@bmub.bund.de

Dr. Rupert Kawka
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Tel.: +49 228 99401-1314
rupert.kawka@bbr.bund.de

Länder:

Karl Jasper
Fachkommission Städtebau; Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Tel.: +49 211 3843-5202
karl.jasper@mbwsv.nrw.de

Stefan Krapp
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg
Tel.: +49 331 866-8151
Stefan.Krapp@MIL.Brandenburg.de

Annette Jüngst
Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Freie Hansestadt Bremen
Tel.: +49 421 361-17380
annette.juengst@bau.bremen.de

Simone Hold
Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr
Tel.: +49 361 3791-250
simone.hold@tmblv.thueringen.de

Kommunale Spitzenverbände:

Timo Munzinger
Deutscher Städtetag
Tel: +49 221 3771-277
timo.munzinger@staedtetag.de

Bernd Düsterdiek
Deutscher Städte- und Gemeindebund
Tel.: +49 228 95962-14
bernd.duesterdiek@dstgb.de

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