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Stadtgestalt und Baukultur

Betriebliche und bauliche Großformen sowie Gebäudeleerstände haben in vielen Zentren Brüche in der räumlichen Struktur und ästhetische Störungen im Stadtbild hinterlassen. Zugleich sind aber auch neue Raum- und Flächenpotenziale für die Revitalisierung zentraler Stadtbereiche entstanden. Dort können durch Nutzungsvielfalt und städtebauliche Qualität lebenswerte und attraktive Stadtzentren entstehen. Teilweise können diese Potenziale auch für innovative Zwischen- und Nischennutzungen aktiviert werden.

Zu den Potenzialen der Stadt- und Ortsteilzentren gehören bauhistorisch wertvolle Einzelgebäude ebenso wie ganze Ensembles denkmalwürdiger Anlagen oder andere stadtbildprägende Gebäude. Oft sind es sanierte und neu genutzte Altbauten, die Kristallisationspunkte neuer innerstädtischer Aktivität und Attraktivität bilden. Sowohl bei Neubauvorhaben in Baulücken und auf Brachen als auch beim Umgang mit dem Gebäudebestand ist stadtbaukulturelle Qualität von wesentlicher Bedeutung für die Stärkung der Zentren. Baukultur umfasst die Sicherung von Gestaltqualitäten und die Stärkung einer Prozesskultur. In diesem Sinne wird die Zentrenentwicklung als ein Prozess verstanden, in dem Konzepte und Projekte gemeinsam mit der Stadtgesellschaft entwickelt und umgesetzt werden. Innenstadtinitiativen sowie unternehmerisches und bürgerschaftliches Engagement für die Innenstadt können einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung leisten. Ihnen gilt daher die besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung bei einer eigenverantwortlichen Weiterentwicklung städtischer Zentren.

Herausforderungen

  • Gestalt- und Prozessqualität sichern, Baukultur erlebbar machen
  • Stadtbildprägende Gebäude sanieren, Brachflächen aktivieren
  • Innovative und zentrumsverträgliche Nutzungen stärken

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