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Das Bund-Länder-Programm städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen 1971 bis 2012

Das von 1971 bis 2012 durchgeführte "klassische" Programm der Städtebauförderung beruhte auf einem komplexen Zusammenspiel vielfältiger rechtlicher, finanzieller und organisatorischer Grundlagen. Das allgemeine Ziel der Sanierungsmaßnahmen, eine Behebung "städtebaulicher Missstände" zu erreichen, hatte zu einer breiten Vielfalt von Handlungsfeldern und Einsatzbereichen von kleinen Städten und Gemeinden bis hin zu dicht besiedelten Großstadtquartieren geführt. Es galt, erneuerungsbedürftige Bestandsstrukturen aus zeitlich verschiedenen Epochen und Typologien an veränderte Bedürfnisse anzupassen. Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen dagegen dienten der Schaffung von neuen Wohnquartieren oder der Innenentwicklung durch neue Nutzungseinheiten, die von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der Gemeinde waren.

Beide Maßnahmetypen waren mit der zeitweiligen Festsetzung eines Gebietes verbunden, in dem die öffentliche Hand besondere Einschränkungen der Bodennutzung im Sinne der Sanierungs- bzw. Entwicklungsziele durchsetzen konnte. Ein bedeutender Teil der Kosten entfiel auf die öffentliche Förderung, die eine privatwirtschaftliche Investitionstätigkeit vorbereiteten, anregten oder erneut in Gang setzen sollte.



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