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Zwischenevaluierung des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt"

Datum 09.11.2017

Mit dem Programm "Soziale Stadt" werden Städte und Gemeinden von Bund und Ländern im Rahmen der Städtebauförderung seit 1999 finanziell dabei unterstützt, benachteiligte Stadtquartiere aufzuwerten und die Lebensumstände und Teilhabe der Bewohner/innen zu verbessern.

Nach einer ersten Zwischenevaluierung des Programms im Jahr 2004 erfolgte nun eine weitere Einschätzung der Ergebnisse und Wirkungen dieses Städtebauförderungsprogramms.

Die Evaluierung zeigt auf, dass die "Soziale Stadt" dort eingesetzt wird, wo sie am nötigsten ist. Sie trägt zur Stabilisierung der Quartiere bei und hat in vielen sowohl thematischen Handlungsfeldern (z. B. Wohnen und Wohnumfeld, Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen) als auch instrumentell-strategischen Handlungsfeldern (etwa Integrierte Entwicklungs- bzw. Handlungskonzepte, Ressourcenbündelung, Quartiersmanagement) positive Ergebnisse erzielt.

Die Evaluatoren empfehlen, das Programm fortzuführen und ausreichend Mittel zur Verfügung zu stellen, da die Polarisierung in den Städten weiter voranschreitet. Ein Ergebnis der Studie ist, dass in manchen Quartieren keine Stabilisierung durch kurz- oder mittelfristige Programme erreicht werden kann, vielmehr ist dies eine Daueraufgabe. Die zu Programmbeginn initiierte Gemeinschaftsinitiative "Soziale Stadt" sollte weiter ausgebaut werden um andere Ressorts noch stärker einzubinden. Es wird die Empfehlung ausgesprochen, auf Bundes- und Landesebene die ressortübergreifende Zusammenarbeit zu intensivieren und ein nationales Aktionsprogramm zu initiieren.

Die Ergebnisse der Zwischenevaluierung können Sie hier als PDF-Datei herunterladen:

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