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Esslingen am Neckar, Pliensauvorstadt

Baden-Württemberg

Ansprechpartner

Gebietsebene

Frau Silke Renninger-Metz
Mehrgenerationen- und Bürgerhaus
Weilstr. 8
73734 Esslingen
Telefon: +49 711 3709281
Telefax: +49 711 3709267
E-Mail: info@buergerhaus-pliensauvorstadt.de
Internet: www.buergerhaus-pliensauvorstadt.de


Kommunalebene

Herr Franz Schneider
Stadt Esslingen
Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt
Ritterstr.17
73728 Esslingen am Neckar
Telefon: +49 711 35122521
Telefax: +49 711 3512552521
E-Mail: franz.schneider@esslingen.de
Internet: www.esslingen.de

Informationen zum Gebiet Pliensauvorstadt

Ziel der Soziale-Stadt-Projekte ist es, die Bewohner des seit 1850 langsam entstandenen Industrie-, Arbeiter-, Flüchtlings- und Migrantenstadtteils, die zu ca. 90% in Mietwohnungen leben, zu bürgerschaftlichem Verhalten/Engagement zu bewegen, zu ermutigen und zu befähigen. Damit soll gleichzeitig die bereichsinterne Kommunikation und die Identifikation mit dem Stadtteil gestärkt und sein negatives Image langsam abgebaut werden.

Dazu sollen zum einen zahlreiche soziale Maßnahmen insbesondere zur Jugendförderung, zur Sprachintegration, zur Bildungsförderung und zur beruflichen Qualifizierung durchgeführt werden. Zum anderen soll im Stadtteil eine neue eigene Mitte geschaffen werden, u.a. mit einem Bürgerhaus, das in einer alten Industriehalle vorgesehen ist und das generationenübergreifend und interkulturell wirksam werden soll. Zum dritten wird der Ausbau einer stadtteilinternen - auch autobefahrbaren - Fußgänger- und Radfahrerachse geplant. Damit soll die meist dezentral in Randlage entstandene Infrastruktur besser angebunden und zugleich die stadtteilinterne Kommunikation verbessert werden. Bei den Bewohnern des Stadtteils konnte mit dem ebenfalls hier durchgeführten Forschungsprojekt Stadt 2030 eine vorsichtige Erwartungshaltung geweckt werden.

Derzeit laufen erste Aktionen zur Betroffenen- und Anwohnerbeteiligung:

  • beim Spielplatzprojekt Tannenberganlage z.B. verschiedene Aktionen in Kindergarten, Schule und Jugendtreff bzw. vor Ort mit Kindern Jugendlichen, Eltern und Anwohnern,
  • beim Bürgerhausprojekt ein erster Bürgerhaus-Tag mit Besichtigung der Örtlichkeit, Information zu ersten Planungsüberlegungen und Besichtigungsfahrt zu ähnlichen Einrichtungen und Werbung für Beteiligung.

Die Koordination finanzieller und personeller Ressourcenl ist erst noch zu klären.

Die Vernetzung zwischen städtischer und Projektebene ist gewährleistet dadurch, dass einerseits eine Lenkungsgruppe unter Federführung des Stadtplanungsamtes und mit Beteiligung des Sozialamtes und zahlreicher anderer Ämter und vor allem mit Beteiligung externer Berater (Institut für Sozialplanung und Sozialforschung sowie Planungsbüro Urba - dies sind auch die Autoren des VU-Berichts) in regelmäßigen, derzeit 14-tägigen Besprechungen die anstehenden Themen und Fragen erörtert, klärt und koordiniert. Die Protokolle gehen auch an den Bürgerausschuss.

Zum anderen ist inzwischen eine Stadtteilmanagerin tätig, die im Stadtplanungsamt angesiedelt ist und im Stadtteil zweimal in der Woche ein Büro als Anlaufstelle für Bürger geöffnet hält. Sie ist auch in der Lenkungsgruppe und bei Bedarf an den Beratungen des Bürgerausschusses beteiligt.

Zum dritten tagt 3-4 mal jährlich das im Rahmen des Projekts entstandene "Forum Pliensauvorstadt", in dem ca 60 Personen (Bürger, Vertreter des Bürgerauschusses, Vertreter von Interessengruppen und Vertreter von Stadt, Landkreis und Land) über Vorschläge aus Lenkungsgruppe oder Projektgruppen befinden.

Eine weitere Vernetzung ist vorgesehen und besteht in einem ersten Fall dergestalt, dass Projektgruppen, die zunächst und vorrangig aus Bürgern bestehen (sollen) und sich zum einen ihren eigenen Sprecher wählen, dass diesen Projektgruppen ein Mentor aus dem jeweils fachlich zuständigen Amt zugeordnet wird, der die Verbindung zur Lenkungsgruppe hält und im Forum gemeinsam mit dem Sprecher berichtet.

Wichtige Entscheidungen insbesondere finanzieller Art sind vom Gemeinderat zu treffen.

(Stand der Information: 02.12.2002)

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