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Hamburg-Bergedorf, Lohbrügge-Nord

Hamburg


Informationen zum Gebiet Lohbrügge-Nord

Internet: www.lawaetz.de


Lohbrügge-Nord wurde von 2000 – 2007 im Rahmen des Hamburgischen Programms zur sozialen Stadtteilentwicklung entwickelt. Verantwortlicher Gebietsentwickler war die Lawaetz-Stiftung aus Hamburg.

Lohbrügge-Nord ist eine in den 60er Jahren errichtete Großwohnsiedlung, die sich in der Bauweise am damals modernen Leitbild einer "gegliederten und aufgelockerten Stadt" orientierte. Durch die Kombination verschiedener Wohn- und Gebäudetypen sollte eine abwechslungsreiche Gestaltung zu erreicht werden.

Eine große Mehrheit der Siedlung wurde mit Mitteln des sozialen Wohnungsbaus errichtet. Heute leben in dem Gebiet noch 23% Empfänger von Transferleistungen und ca. 45% Menschen mit Migrantionshintergrund, wobei Spätaussiedler und Russlanddeutsche einen großen Teil ausmachen.

Der Stadtteil ist maßgeblich gekennzeichnet durch die Generation der 55-70jährigen, die als junge Familien zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Wohnanlagen in diesen Stadtteil gezogen sind.

Das allgemeine Leitbild des siebenjährigen Quartiersentwicklungsprozesses war die Entwicklung und Erhaltung eines Stadtteils, in dem die Bewohnerinnen und Bewohner gerne wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.

Als Handlungsorientierung dazu diente das mit lokalen Akteuren entwickelte Quartiersentwicklungskonzept, das Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der Lebensverhältnisse im Stadtteil enthielten. Neben Wohnumfeldmaßnahmen und Sanierungen von Teilen des Wohnungsbestandes wurden vor allem die soziale und kulturelle Infrastruktur verbessert. Von 2008 – 2011 wurde das Quartier Lohbrügge-Nord in der Nachsorgephase von der Lawaetz-Stiftung betreut.

Dr. Ingrid Stöckl, Bezirksamt Bergedorf, Fachamt Sozialraummanagement SR 1, Stadtteilentwicklung und Planung.
(Stand: 9. Dezember 2013)

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