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Gelsenkirchen, GE-Schalke

Nordrhein-Westfalen

Innenstadt

Ansprechpartner

Gebietsebene

Frau Gisela Sichelschmidt
Stadtteilbüro Schalke
Luitpoldstr. 50
45881 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 40858766
Telefax: 0209 40858769
E-Mail: Gisela.sichelschmidt@gelsenkirchen.de
Herr Marco Szymkowiak
Koordinator für bau- und wohnungswirtschaftliche Projekte
Stadtteilbüro Schalke
Luitpoldstr. 50
45881 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 40858766
Telefax: 0209 40858769
E-Mail: Marco.szymkowiak@gelsenkirchen.de
Frau Doris van Kemenade
Stadtteilbüro Schalke
Luitpoldstr. 50
45881 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 40858766
Telefax: 0209 40858769
E-Mail:Doris.vankemenade@gelsenkirchen.de
Frau Gabriele Jäger
Sekretariat, Projektunterstützung
Stadtteilbüro Schalke
Luitpoldstr. 50
45881 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 40858766
Telefax: 0209 40858769
E-Mail: gabriele.jaeger@gelsenkirchen.de


Kommunalebene

Frau Cordula Feigs - Programmleiterin/Gebietskoordinatorin
Stadt Gelsenkirchen
Referat Stadtplanung – Koordinierungsstelle Stadterneuerung
Goldbergplatz 12
45875 Gelsenkirchen
Telefon: +49 209 1694163
Telefax: +49 209 1694803
E-Mail: cordula.feigs@gelsenkirchen.de
Internet: www.stadterneuerung.gelsenkirchen.de

Gebietsbeschreibung

Gebietscharakter und Ausgangslage

Logo Logo der Stadterneuerung GelsenkirchenLogo der Stadterneuerung Gelsenkirchen Quelle: Stadtteilbüro Schalke

Der ca. 300 ha große Stadtteil Schalke ist ein innerstädtischer Wohnstandort und mit rd. 20.000 Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Stadtteile Gelsenkirchens. Schalke zeichnet sich aus durch eine gute Verkehrsanbindung und die unmittelbare Nähe zur Gelsenkirchener City. Eine Vielzahl an öffentlichen und sozialen Einrichtungen, wie Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen und sowie das Musiktheater mit überregionaler Bedeutung, sind vorhanden.

Der nördliche Bereich des Gebietes ist eher gewerblich genutzt. Dort befindet sich auch die ehem. Zeche Consol 1/6. Der mittlere und südliche Teil ist deutlich durch dichte Wohnbebauung in rasterförmig angelegten Straßen mit einer Blockrandstruktur und heterogenen Bebauung mit 3-4-geschossigen Mietwohnungsbauten geprägt.

Der westliche Teil Schalkes weist eine heterogene Siedlungs- und Nutzungsstruktur auf. Es überwiegt der auf alter Blockstruktur wieder aufgebaute Wohnungstyp der 1950er/1960er Jahre. Hier befindet sich auch die Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs, auf der auf einer Fläche von 15 ha eines der größten innerstädtischen Wohnneubaugebiete Gelsenkirchens mit dem "Wohnen am Stadtgarten" entwickelt wird. Der östliche Teil Schalkes ist deutlicher gründerzeitlich geprägt. Aber auch hier gibt es Gebäude der 1950er/1960er Jahre. Leerstehende Wohnungen und Ladenlokale sowie Modernisierungs- und Instandsetzungsstau kennzeichnen diesen Teil des Gebietes. 85% des Wohnungsbestandes befinden sich im Stadtteil Schalke im Einzeleigentum.

Karte Abgrenzung des Gebietes Karte Abgrenzung des GebietesKarte Abgrenzung des Gebietes Quelle: Stadtteilbüro Schalke

Schalke ist ein Wohnstandort mit überwiegend ruhigen Wohnstraßen, aber wenig öffentlichen Grünflächen. Der Stadtteil wird durch Hauptverkehrsstraßen durchzogen bzw. abgegrenzt. Die Kurt-Schumacher-Straße als eine der Hauptverkehrsachsen trennt die Bereiche Schalke Ost und Schalke West. Darüber hinaus ist das Gebiet durch eine starke Fluktuation der Bewohner, in Größe und Ausstattung nicht mehr zeitgemäße Wohnungen sowie Wohnungs- und Ladenleerstände belastet. Die Einwohnerzahl Schalkes insgesamt nimmt zwar ab, jedoch wächst der Anteil an älteren Menschen im Stadtteil. Mit 20% an der Bevölkerung hat Schalke im Vergleich zur Gesamtstadt (13%) einen hohen Anteil an nicht-deutscher Bevölkerung. Ein hoher Anteil an arbeitsloser Bevölkerung ist zudem zu verzeichnen. Für Jugendliche fehlen Freizeit- und Bildungsangebote. Diese Situation macht sich in sozialen Problemen bemerkbar.

Foto: Flamenco tanzende Kinder Freizeitangebote für Jugendliche im Jugendzentrum "Lalok Libre": FlamencoFreizeitangebote für Jugendliche im Jugendzentrum "Lalok Libre": Flamenco Quelle: Stadtteilbüro Schalke

Das Gebiet ist durch eine starke Fluktuation der Bewohner, in Größe und Ausstattung nicht mehr zeitgemäße Wohnungen, Wohnungs- und Ladenleerstände und durch zu wenig wohnortnahe Grünflächen belastet. Die Einwohnerzahl Schalkes insgesamt nimmt zwar ab, jedoch wächst der Anteil an älteren Menschen im Stadtteil. Mit 20% an der Bevölkerung hat Schalke im Vergleich zur Gesamtstadt mit 13% einen hohen Anteil an nicht-deutscher Bevölkerung. Ein hoher Anteil an arbeitsloser Bevölkerung ist zudem zu verzeichnen. Für Jugendliche fehlen Freizeit- und Bildungsangebote. Diese Situation macht sich in sozialen Problemen bemerkbar.

Mit dem Stadtteilentwicklungsplans Schalke (Bürogemeinschaft S.T.E.R.N., Berlin und InWIS, Bochum) wurde ein integriertes Handlungskonzept erstellt. In zahlreichen Gesprächen mit den örtlichen Akteuren, dem runden Tisch Schalke, den Wohnungsunternehmen und Dienststellen der Verwaltung wurden die Probleme, Potenziale und Projektvorschläge zur Bewältigung der Herausforderungen und zur Stärkung der vorhandenen Qualitäten definiert. Der Antrag auf Aufnahme des Gebietes in die Städtebauförderung wurde gestellt.

Potenziale und Handlungsansätze

Mit dem Leitbild "Schalke – ein preiswerter Wohnstandort mit Vielfalt und kurzen Wegen" wird die Entwicklungsrichtung für den Stadtteil im integrierten Handlungskonzept beschrieben (Bürogemeinschaft S.T.E.R.N., Berlin und InWIS, Bochum, 2008). Die Stärkung des innenstadtnahen Wohnens sowie die Vernetzung der zahlreichen Bildungseinrichtungen im Stadtteil zur Imagebildung sind zentrale Zielsetzungen, um den Stadtteil zu erneuern und zu stabilisieren. Wesentliche Ziele und Maßnahmen sind:

  • Verbesserung des Wohnungsangebots und Anpassung an den Bedarf
  • Fassadenerneuerung im Rahmen des Haus- und Hofflächenprogramms
  • Beratung und Mobilisierung von Hauseigentümern in Zusammenarbeit mit in Schalke ansässigen Wohnungsunternehmen
  • Aufwertung des öffentlichen Raumes und Schaffung von Grünflächen- und Achsen, Erneuerung von Schulhöfen und Spielplätzen
  • Aufbau und Qualifizierung der Nachbarschaftsarbeit
  • Unterstützung der lokalen Akteure
  • Qualifizierung und Ausweitung der Jugendarbeit, Angebote zum Übergang Schule - Beruf
  • Weiterentwicklung der Bildungspotenziale und deren Vernetzung zum "Bildungsstandort Schalke"
  • Beschäftigung und Qualifizierung
  • Verbesserung des Stadtteil-Images

Organisation und lokale Partner

Die Stadterneuerung in Gelsenkirchen wurde neu organisiert. Auf der gesamtstädtischen Ebene ist ein Lenkungskreis Stadterneuerung mit allen Vorständen unter Vorsitz des Stadtdirektors eingerichtet worden. Der Lenkungskreis tagt ca. 2 Mal pro Jahr und trifft strategische Entscheidungen für die Stadterneuerungsgebiete Gelsenkirchens.

Für die einzelnen Stadterneuerungsgebiete der Stadt sind interdisziplinäre Gebietsteams gegründet worden. Im Gebietsteam sind aus den die Stadterneuerung und den Sozialraum betreffenden Fachressorts Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung vertreten. Über das Gebietsteam wird der Entwicklungsprozess kontinuierlich begleitet. Es wird projekt- und sozialraumorientiert zusammengearbeitet. Das Gebietsteam Schalke tagt quartalsweise unter der Geschäftsführung der Koordinierungsstelle Stadterneuerung in Kooperation mit dem Stadtteilbüro Schalke.

Gebäude des Stadtteilbüros Schalke Gebäude des Stadtteilbüros SchalkeGebäude des Stadtteilbüros Schalke Quelle: Stadtteilbüro Schalke

Zur Steuerung des Stadterneuerungsprozesses ist Ende 2009 ein Stadtteilbüro vor Ort eingerichtet worden. Im Auftrag der Stadt Gelsenkirchen sind zwei Mitarbeiter/innen der Planungsgruppe Stadtbüro, Dortmund in Kooperation mit zwei Mitarbeiter/innen der AWO Gelsenkirchen dort tätig, koordinieren, entwickeln und setzen die Projekte gemeinsam mit den Akteuren aus dem Stadtteil um. Über die Koordinierungsstelle Stadterneuerung des Referates Stadtplanung erfolgt die Leitung und Koordination des Gesamtprogramms Soziale Stadt Schalke. Auf der Ebene der Verwaltung werden die Voraussetzungen für die Bereitstellung der Förder- und Haushaltsmittel geschaffen.

Zur Stärkung der Gestaltungs- und Empfehlungskompetenzen auf der lokalen Ebene und als Bindeglied zwischen den Akteuren des Stadtteilprogramms wurde in 2011 ein Gebietsbeirat im Rahmen einer Stadtteilkonferenz gewählt. Der Gebietsbeirat ist besetzt mit Mitgliedern aus der Politik sowie Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtteil und einem Mitglied aus der Wohnungswirtschaft. Aufgabe ist es, über die Vergabe von Mitteln aus dem Verfügungsfonds zu entscheiden und Empfehlungen für die von der Verwaltung und dem Stadtteilbüro vorbereiteten Projektvorschläge und Förderanträge zu geben. Die Maßnahmen im Rahmen des Stadtteilprogramms werden über die politischen Gremien, federführend durch den Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss, beschlossen.

In dem Handlungsschwerpunkt der Verbesserung des Wohnungsbestandes, der Unterstützung privater Eigentümer zu einer zeit- und nachfragegemäßen Anpassung ihres Gebäudebestandes und zur Qualifizierung des Wohnumfeldes spielen die Wohnungsunternehmen, die Bestände in Schalke besitzen, eine wichtige unterstützende Rolle. Das Stadtteilbüro organisiert und moderiert Abstimmungsrunden mit den Wohnungsunternehmen, in denen Perspektiven und gemeinsame Handlungsansätze im Stadtteil sondiert und entwickelt werden. Ein Vertreter eines Wohnungsunternehmens ist auch Mitglied des Gebietsbeirates.

Im Zusammenhang mit der Entwicklung der sozial-integrativen Projekte und Maßnahmen finden mit den Trägern dieser Projekte des Stadtteilprogramms regelmäßige Treffen zum fachlichen und organisatorischen Austausch statt.

Chronologie der Erneuerung

2007

Der Stadtteilentwicklungsplan Schalke als integriertes Handlungskonzept (Bürogemeinschaft S.T.E.R.N., Berlin und InWIS, Bochum) wird abgeschlossen und ist Grundlage für die Aufnahme in die Städtebauförderung sowie Handlungsleitfaden für die Umsetzung von Maßnahmen. Der Rat der Stadt beschließt das Handlungskonzept.

2008

Das Gebiet Schalke wird in das Programm Soziale Stadt aufgenommen.

2009

Anfang 2009 wird in Verantwortung der Koordinierungsstelle Stadterneuerung bereits mit ersten Projekten begonnen. Die enge Zusammenarbeit im Gebietsteam ermöglicht, dass erste Startermaßnahmen zunächst noch ohne Unterstützung durch ein Stadtteilbüro auf den Weg gebracht werden können.

  • Verschiedene Fassadenerneuerungen über Zuschüsse aus dem Haus- und Hofflächenprogramm sind erfolgreich umgesetzt und setzen erste Zeichen der Erneuerungsbemühungen im Stadtteil.
  • Erste Auftaktrunden mit den Wohnungsunternehmen zur Projektentwicklung finden statt. Eine Bereitschaft zur Unterstützung der Erneuerungsaktivitäten wird signalisiert und durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Wohnungsunternehmen und der Stadt Gelsenkirchen dokumentiert.
  • Der Schulhof der Friedrich-Grillo-Grundschule wird durch Zusammenführung der Mittel zur Schulhofsanierung der Stadt mit Fördermitteln aus dem Stadtteilprogramm zu einem lebendigen, abwechslungsreichen Aufenthaltsbereich umgestaltet, der Kinder auch außerhalb der Schulöffnungszeiten zum Spielen einlädt.
  • Die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) lobt gemeinsam mit der LBS einen postgraduierten Wettbewerb "Innen Wohnen, außen schonen" für die Erstellung eines Blockkonzeptes in der Poensgenstraße, Unkelstraße, Bismarckstraße und Grenzstraße aus. Das Konzept "Schalke:update - gemeinsam grün (er)leben" erhält den ersten Preis und soll gemeinsam mit den Eigentümern umgesetzt werden
  • Durch Bereitstellung von Personal- und Sachmitteln aus dem Stadtteilprogramm für drei Jahre und Mitteln aus der Beschäftigungsförderung werden die Freizeitangebote für Jugendliche im Jugendzentrum "Lalok Libre" ausgeweitet (Träger Bauverein Falkenjugend e.V.). Ein Schülertreff in der Hauptschule Grillostraße ist eingerichtet (Träger Amigonianer e.V.). Die zusätzlichen Angebote zielen auf eine Vernetzung der Arbeit in den Jugendzentren mit den umliegenden Schulen, Kindereinrichtungen, Migrantenorganisationen und kirchlichen Gemeinschaften ab.
  • Eine betreute und angeleitete Fussball AG mit 5-8-jährigen Kindern wird auf der DFB-Minispielfeldfläche an der Grundschule Leipziger Straße als ein Projekt zur Öffnung der Kindertagesstätte Leipziger Straße realisiert und kann mit Mitteln aus dem Stadtteilprogramm für drei Jahre durchgeführt werden.
  • Im Rahmen der "Schalker Dienste" – ein Projekt der Sozialen Stadt mit der AWO in Kooperation mit dem IAG zur Beschäftigungsförderung - sind zwei Quartiershausmeister und zwei haushaltsnahe Dienstleisterinnen permanent im Stadtteil unterwegs. Die Quartiershausmeister sind Ansprechpartner für die Bewohner in Bezug auf Sauberkeit und Sicherheit im Stadtteil.
    Aufgabe der haushaltsnahen Dienstleisterinnen ist es, insbesondere ältere und behinderte Menschen im Stadtteil zu besuchen und sie zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Schalke zu motivieren Das Projekt Schalker Dienste wird bis 2015 über das Stadtteilprogramm Soziale Stadt Schalke finanziert.
  • Das Stadtteilprogramm Soziale Stadt Schalke wird in das Programm der EU "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007 – 2013 (EFRE) – Ziel-2 Programm" des Landes NRW und des Bundes zur Stadterneuerung aufgenommen.
2010
  • Anfang 2010 nimmt das Stadtteilmanagement (Auftragnehmer: Planungsgruppe Stadtbüro, Dortmund in Kooperation mit der AWO Gelsenkirchen) seine Arbeit vor Ort auf.
  • Im Frühjahr wird das Stadtteilbüro eröffnet. Die Stadt Gelsenkirchen hat das Büro in einer Mehrfamilienhaus-Wohnanlage aus den 1950er Jahren eingerichtet, die umfassend saniert wird. Die Eigentümerin Stallmann KG hat ehemalige Wohnungen durch Zusammenlegung von Erdgeschoss und 1. Etage zu flexiblen Büro- und Ateliereinheiten umgestaltet. Die Wahl des Standortes in Verbindung mit der Investitionsbereitschaft der Eigentümerin ist ein erstes positives Signal des Wandels zu einem attraktiven Wohnquartier.
  • In Hinblick auf eine gezielte Unterstützung der Immobilieneinzeleigentümer wird eine umfassende schriftliche Befragung der ca. 4.000 Eigentümer durchgeführt. Die Auswertung bestätigt, dass ein hoher Bedarf vorhanden ist und macht unterschiedliche Problemstellungen und Unterstützungsbedarfe deutlich.
  • Für die Umgestaltung des Schulhofes der Gemeinschaftsgrundschule Franz-Bielefeld-Straße – Sternschule und des in der Nähe liegenden Spielplatzes Heimgarten haben Schüler und Lehrer gemeinsam mit der Verwaltung und dem Stadtteilbüro Ideen entwickelt. Auf dem Schulhof werden neben neuen Spielgeräten und Gestaltungselementen Regenwasserabkopplungsmaßnahmen über Fördermittel der Emschergenossenschaft realisiert.
  • Die Träger der sozialen Projekte werden vom Stadtteilbüro begleitet und über regelmäßige Abstimmungs- und Austauschrunden in der Projektentwicklung unterstützt. Weitere Angebote zur Öffnung von Kindertagesstätten haben Ende 2010 begonnen. In der Kindertagesstätte werden neben der bestehenden Fussball AG ein Elterncafé und eine Rucksackgruppe eingerichtet. Die Kita Königstraße bietet einen Jungen- und einen Mädchentreff an und in Zusammenarbeit mit Senioren der AWO soll ein generationsübergreifendes Theaterprojekt entwickelt werden. In der Kita Blumendelle gibt es das Projekt Forschen für Kinder, Teenies und Väter.
2011/2012
  • Im Rahmen einer ersten Stadtteilkonferenz wird der Gebietsbeirat gegründet und in diesem Zusammenhang der Verfügungsfonds eingerichtet.
  • In der Poensgenstraße reißt die Wohnungsbaugenossenschaft "Die GWG" einen Teil ihrer Bestände ab, um im Zusammenhang mit der geplanten Erneuerung des gesamten Blockinnenbereiches "schalke:update" neue Wohnungen zu bauen. Für die Zwischenzeit wird ein Teil des freien Geländes für eine gärtnerische Zwischennutzung von Akteuren und Anwohnern zur Verfügung gestellt.
  • Erste Eigentümerforen werden eingerichtet mit dem Ziel die Eigentümerinnen und Eigentümer zu verschiedenen Themen in Bezug auf Wohnungsbestand, Modernisierung und Wohnumfeld regelmäßig zu informieren und Kontakte für Beratungen herzustellen.
  • Der Erweb und Rückbau der Schrottimmobilien in der Münchener Str. 44/46 wird vorbereitet, um hier einen Quartierspark zu schaffen.
  • Seit Anfang 2012 wird das Stadtteilbüro verstärkt durch einen Modernisierungsberater (Auftragnehmer: Büro Post+Welters, Dortmund), der Eigentümerinnen und Eigentümer in Bezug auf erforderliche Sanierungsbedarfe und mögliche Modernisierungsmöglichkeiten berät, um Investitionen und Verbesserungen im Wohnungsbestand zu verstärken.
  • Auf der Fläche des ehemaligen Güterbahnhofes werden auf einem Teilgrundstück die vormals als Zwischennutzung installierten Jugend- und Gemeinschaftsgärten dauerhaft eingerichtet.
  • Weitere Projekte für Jugendliche werden entwickelt.
Perspektiven

Foto: Fussball spielende Jungen Freizeitangebote für Jugendliche: Fussball AGFreizeitangebote für Jugendliche: Fussball AG Quelle: Stadtteilbüro Schalke

Für Schalke ist ein Erneuerungszeitraum von ca. 10 Jahren prognostiziert worden, um den Stadtteil städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Eine Förderperspektive über die Soziale Stadt besteht zunächst bis zum Ende des EU-Förderzeitraums bis Ende 2015.

In den nächsten Jahren sollen verstärkt Konzepte zur und die Entkernung von Blockinnenbereichen sowie die Identifizierung und der Rückbau von nicht mehr zukunftsfähigen Immobilien erfolgen. Hierfür werden weitere Fördermittel beantragt werden. Ein Bildungsverbund, dem die sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, etc. angehören sollen, soll umgesetzt werden, um das Thema "Bildung" als Markenzeichen des Stadtteils zu entwickeln und die Vernetzung der Einrichtungen untereinander zu stärken.

Schalke profitiert von weiteren Aktivitäten außerhalb der Förderung aus dem Stadtteilprogramm, die die Entwicklung des Stadtteils unterstützen. Der Stadtteil wurde für das Forschungsprojekt "Lebensqualität Älterer im Wohnquartier (LiW)" der TU Dortmund ausgewählt. Die Erkenntnisse fließen in die Stadtteilarbeit und Projektentwicklung ein. Aus dem Beschäftigungsförderprogramm BIWAQ wird das Projekt EMILIA umgesetzt. Im Rahmen des Projektes werden Arbeitslose, Existenzgründerinnen, Kleinunternehmerinnen mit Migrationshintergrund qualifiziert und unterstützt.

Informationen zu Gelsenkirchen

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