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Ressortübergreifendes

Hier wird über wichtige ressortübergreifende Initiativen zur Umsetzung des Programms "Soziale Stadt" informiert.

Positionspapier "Miteinander für gesunde Quartiere - Potenziale zur Zusammenarbeit"

Im Rahmen des Expertenworkshops "Quartiersbezogene Gesundheitsförderung – Gesunde Quartiersentwicklung" am 20. April in Berlin wurden gemeinsam Potenziale für eine intensivere Zusammenarbeit der Bereiche Stadtentwicklung und Gesundheit erarbeitet. Ausgangspunkte für die Diskussion bildeten die Ressortübergreifende Strategie Soziale Stadt der Bundesregierung sowie das Präventionsgesetz, mit dem bereits die Weiterentwicklung der Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit in den Bundesländern einher ging.

Das Papier gibt eine Anzahl guter Hinweise, wie die Bereiche nun konkret enger zusammen rücken können, und zwar auf allen Ebenen Quartier/Gemeinde, Kommune, Land und Bund.

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Onlinedokumentation des Expertenworkshops

Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung

Jedes Kind und jeder Jugendliche soll die bestmöglichen Bildungschancen erhalten – unabhängig von der sozialen Herkunft. Mit dem Programm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) deshalb bis 2017 außerschulische Angebote der kulturellen Bildung. In lokalen Bündnissen für Bildung setzen engagierte Bürgerinnen und Bürger bundesweit Projekte für Kinder und Jugendliche um, die aus Verhältnissen kommen, die den Zugang zu Bildung erschweren: Paten- und Mentorenprogramme, Leseförderungen, Ferienfreizeiten, Musik-, Tanz-, Theater- oder Zirkusaktionen. Durch die aktive Beschäftigung mit Kunst und Kultur erleben die Kinder und Jugendlichen persönliche Wertschätzung, sie entwickeln neue Perspektiven und erlernen wichtige Fähigkeiten für ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben.

Das Programm ist in allen Bundesländern präsent: Aktuell setzen es 32 Verbände und Initiativen als Partner um und fördern die Bündnisse vor Ort. Es gibt schon über 10.000 Angebote – und es werden immer mehr

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Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung

ekip – Werkstatt Gesundheitsförderung

ekip ist eine gemeinsame bundesweite Initiative der Plattform Ernährung und Bewegung, der Türkischen Gemeinde in Deutschland sowie von Mars Deutschland und der Deutschen Sportjugend. Gemeinsam möchten die Initiatoren die Gesundheitsförderung für Menschen mit Migrationshintergrund verbessern, den Aufbau nachhaltiger Strukturen unterstützen und Praktiker stärker miteinander vernetzen.

Die interaktive Internetseite führt praxisorientierte Hilfestellungen, Leitfäden und Tipps zusammen. Ziel des Werkzeugkastens ist es, dass die Akteure vor Ort (wie z.B. Quartiersmanagement, Schulen und Kitas) von den Erfahrungen und Anregungen anderer Angebote profitieren, sich stärker austauschen und vernetzen – und so die Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit von Gesundheitsförderungsangeboten für Menschen mit Migrationshintergrund verbessert werden.

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ekip – Werkstatt Gesundheitsförderung

Leseclubs – mit Freu(n)den lesen: Jetzt bei der Stiftung Lesen bewerben und einen Leseclub einrichten!

Mit Freude und ohne Leistungsdruck lesen und so Lesekompetenz entwickeln – das ist die Idee hinter den Leseclubs, die die Stiftung Lesen im Rahmen des Förderprogramms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für sechs- bis zwölfjährige Kinder in allen Bundesländern einrichtet. Die neuen Leseclubs werden gemeinsam mit jeweils zwei lokalen Bündnispartnern gegründet.

Seit 2013 konnten bereits über 220 Leseclubs aufgebaut werden, in denen über 6.500 Kinder regelmäßige betreute Angebote zur Steigerung der Lesemotivation erhalten. Die Leseclubs können bis Ende 2017 unter anderem mit Ausstattungsgegenständen und Weiterbildungen für Ehrenamtliche unterstützt werden. Leseclubs sind ein außerunterrichtliches Angebot, welches sich zum Beispiel an Jugendeinrichtungen, Bibliotheken, Mehrgenerationenhäuser und Schulen mit freiwilligen Nachmittagsangeboten richtet.

Bewerbungen gemeinsam mit einem weiteren Bündnispartner sollten Anfang 2016 eingereicht werden.

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Leseclubs – mit Freu(n)den lesen.

Bundeskabinett verabschiedet die ressortübergreifende Strategie Soziale Stadt

Die Koalitionsparteien haben sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, das Programm "Soziale Stadt" im Rahmen der Städtebauförderung als Leitprogramm der sozialen Integration weiterzuführen und auf dieser Grundlage eine "ressortübergreifende Strategie Soziale Stadt zu erarbeiten, mit der additiv Fördermittel anderer Ressorts in Gebieten mit erhöhten Integrationsanforderungen gebündelt werden" (Koalitionsvertrag "Deutschlands Zukunft gestalten", S. 117).

Ziel ist es Synergien zu schaffen und vor Ort in den Kommunen ein kohärentes und damit effizienteres und bedarfsgerechtes Vorgehen zu ermöglichen. Dabei gilt es neben der Bündelung von Fördermitteln vor allem, das Fachwissen zwischen den Ressorts noch besser zu verzahnen und die Informationen der betroffenen Bundesressorts für die handelnden Akteure in den betreffenden Quartieren besser zugänglich zu machen. Die ressortübergreifende Strategie stellt dabei den Auftakt für eine kontinuierliche Zusammenarbeit der betroffenen Bundesressorts für Quartiere mit besonderen sozialen Integrationsanforderungen dar.

Neben einer besseren ressortübergreifenden Abstimmung stärkt die Bundesregierung die integrierte, soziale Stadtentwicklung auch finanziell mit 300 Mio. Euro an zusätzlichen Programmmitteln pro Jahr in den Jahren 2017 bis 2020.

Damit kann in Stadtteilen mit besonderen sozialen Integrationsanforderungen verstärkt in die soziale Infrastruktur, wie z. B. Kindertageseinrichtungen (Kitas), Schulen, Stadtteilzentren und Nachbarschaftstreffs oder auch die Verbesserung des Wohnumfelds investiert und der soziale Zusammenhalt gefördert werden.

Die Umsetzung der Maßnahmen, Vorhaben und Programme der Strategie erfolgt in eigener Verantwortung der Ressorts im Rahmen der im Bundeshaushalt und im Finanzplan verfügbaren Mittel der jeweiligen Ressorts.

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Ressortübergreifende Strategie Soziale Stadt

Bundesprogramm "Jugend stärken im Quartier"

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