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Programm

In den Städten der alten Bundesländer zeichnet sich immer deutlicher ein wirtschaftlicher und demografischer Strukturwandel ab. Dies stellt die Kommunen vor die Herausforderung, auf diese Entwicklung auch vorbeugend städtebaulich zu reagieren. Deshalb hat die Bundesregierung bereits im Jahr 2002 mit der Unterstützung der Städte beim Stadtumbau in den alten Ländern begonnen und das ExWoSt-Forschungsfeld "Stadtumbau West" gestartet. Auf Grundlage dieser Erfahrungen wurde im Jahr 2004 das Städtebauförderungsprogramm "Stadtumbau West" aufgelegt.

Das Programm unterstützt inzwischen fast 500 Kommunen (Stand: Programmjahr 2015) bei der Bewältigung der Folgen des wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels. Ziel ist die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen auf der Grundlage von städtebaulichen Entwicklungskonzepten.

Das Programm umfasst folgende Kernpunkte:

  • Erarbeitung und Fortschreibung von integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepten als Grundlage für die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen in den Städten,
  • Aufwertung der von wirtschaftlichem und militärischem Strukturwandel betroffenen Stadtgebiete, zum Beispiel durch Wieder-/Umnutzung von Brachflächen oder durch Stärkung der Stadtquartiere als Wohn- und Wirtschaftsstandort,
  • Anpassen von Wohngebieten der Gründerzeit, der 1930er bis 1940er Jahre oder der 1950er bis 1970er Jahre an den aktuellen Bedarf, Schaffung zukunftsfähiger, familiengerechter und Generationen übergreifender Wohnformen, Vermeiden von Leerstand.

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