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Stadtumbau

Der Bund hat 2017 die Programme Stadtumbau Ost und West zu einem gemeinsamen Stadtumbauprogramm zusammengeführt. Eine 2016 zum Abschluss gekommene Evaluierung der Programme Stadtumbau Ost und West hatte zum Ergebnis, dass sich beide Programme bewährt haben und ihre Zusammenführung zu befürworten ist. So tragen die Stadtumbauprogramme zu der Aufwertung von Innenstädten und Ortskernen, der Revitalisierung von Brachen, der Qualifizierung von Wohnquartieren und zur Anpassung städtischer Infrastrukturen bei. Durch die Stärkung der Innen- und Bestandsentwicklung kann auch der Flächenverbrauch reduziert werden.

Grundlage für die Zusammenführung ist die Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2017. Dabei werden die unterschiedlichen Ausgangslagen z.B.beim Leerstand berücksichtigt, so bleiben die Förderkonditionen für die ostdeutschen Städte und Gemeinden bestehen. Bereits jetzt ist absehbar, dass die meisten Städte in Ostdeutschland weitere Einwohner verlieren werden und der Wohnungsleerstand dort hoch bleibt. Zusätzlich brauchen Städte mit Zuwanderung Unterstützung bei Integrationsprozessen in Stadtumbaugebieten. Davon sind viele westdeutsche Städte betroffen. Im Ergebnis der Evaluierung der Stadtumbauprogramme ist das erfolgreiche Instrument der Sicherung für Altbauten und andere das Stadtbild prägende Gebäude für alle Städtebauförderungsprogramme mit einem reduzierten kommunalen Eigenanteil eingeführt worden. Bereits 2017 wurde auch die jährliche Aufstockung des Stadtumbauprogramms um 50 Millionen Euro wirksam. Damit standen 2017 260 Millionen Euro zur Verfügung. Bis Ende 2017 wurden Stadtumbaumaßnahmen in 1081 Kommunen gefördert. Durch die finanzielle Aufstockung des Programms konnten auch mehr westdeutsche Städte und Gemeinden das Programm nutzen, so wurden im Jahr 2017 56 westdeutsche Gemeinden neu in das Programm aufgenommen.

Um die Zusammenführung der Stadtumbauprogramme und insbesondere den Austausch zwischen Ost und West fachlich zu begleiten, hat der Bund 2017 eine gemeinsame Bundestransferstelle Stadtumbau eingerichtet. Das neue Stadtumbauprogramm knüpft an begonnene Stadtumbauprozesse in vielen Städten und Gemeinden an und reagiert zielgerichtet auf die zukünftigen Herausforderungen. Dazu gehören die Stärkung der Innenstädte, die Vermeidung perforierter Stadtstrukturen, die Schaffung eines nachfragegerechten Wohnungsangebots sowie der Erhalt eines intakten Gemeinwesens. Zunehmend werden Umweltaspekte wie Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in den Handlungsfeldern Gebäude, Freiraum und Infrastruktur wichtiger. Mit dem neuen Stadtumbauprogramm wird bundesweit ein wirksamer Beitrag zur Funktionsfähigkeit und sozialen Stabilität in Städten und Gemeinden geleistet.

Diese Seite befindet sich noch im Umbau. Die Informationen in der Rubrik Stadtumbau werden schrittweise ergänzt, während Sie in den Programmrubriken "Stadtumbau West" und "Stadtumbau Ost" die gewohnten Inhalte finden.

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