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Initiative Ländliche Infrastruktur

Das Städtebauförderungsprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" ist ein Baustein der Initiative Ländliche Infrastruktur des Bundes.

Um Zukunftsperspektiven für Kommunen und für Bürgerinnen und Bürger in ländlichen Regionen zu schaffen, hat das Bundesbauministerium im Jahr 2010 die "Initiative Ländliche Infrastruktur" ins Leben gerufen. Sie bündelt eine Vielzahl von Maßnahmen für eine Stärkung der ländlichen Räume unter einem Dach und zeigt neue Perspektiven auf, wie die Lebensqualität der Menschen dort erhalten und spürbar erhöht werden kann.

Ein Kernelement der Initiative ist – neben dem Städtebauförderungsprogramm – der Wettbewerb "Menschen und Erfolge". Mit dem Wettbewerb werden seit 2011 beispielhafte Lösungen für eine nachhaltige Infrastrukturversorgung ausgezeichnet, die zur Verbesserung der Lebensqualität in ländlichen Räumen beitragen und deren Attraktivität und Zukunftsfähigkeit steigern. Zentrales Anliegen des Wettbewerbs ist es, vorbildliche Ideen zu sammeln und wertvolle Lösungsansätze einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Einen Überblick über die Vielfalt der eingereichten Beiträge bietet die Internetseite zum Wettbewerb.

Willkommenskultur in ländlichen Räumen

Unter dem Motto "In ländlichen Räumen willkommen!" hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gemeinsam mit acht Partnern den Wettbewerb "Menschen und Erfolge" 2015 ausgelobt. Gesucht wurden innovative Beiträge und Projekte rund um das Thema Aufnahme von Flüchtlingen und deren Integration in ländliche Kommunen. 17 beispielgebende Initiativen wurden von einer Jury als Gewinner der mit insgesamt 22.000 Euro dotierten Wettbewerbsrunde ermittelt. In einer feierlichen Preisverleihung hat Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks am 2. November 2015 neun Preise und acht Anerkennungen überreicht. Eine Dokumentation stellt die ausgezeichneten Projekte vor.

Zukunft von Kleinstädten

Mit einem neuen Forschungsfeld im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen" wird die Zukunft von Kleinstädten noch stärker in den Fokus der Stadtentwicklungspolitik gerückt. Gemeinsam mit acht Modellstädten werden ab Ende 2015 innovative Handlungsmöglichkeiten erarbeitet und übertragbare Entwicklungsstrategien erprobt. Für einen Zeitraum von drei Jahren werden die Kommunen unterstützt, ihre Entwicklungspotenziale zu identifizieren und Zukunftsprozesse für sich und ihr Umfeld zu gestalten. Mit dem ExWoSt-Forschungsfeld will das BMUB der Bedeutung der Kleinstädte in peripheren Lagen Rechnung tragen und gleichzeitig eine Lücke in der Stadtforschung in Deutschland schließen.

Weiterführende Informationen finden Sie im Informationskasten auf der rechten Seite.

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