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Forschung

Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung werden regelmäßig Forschungsvorhaben durchgeführt, deren Ergebnisse eine Relevanz für das Städtebauförderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz bzw. grundsätzlich für die Städtebauförderung haben. Im Folgenden sind die Forschungsvorhaben der vergangenen fünf Jahre aufgeführt. Informationen zu den vor 2013 abgeschlossenen Forschungsvorhaben erhalten Sie im Archiv unter Begleitforschung.

Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der Stadtentwicklung – Erkennen, Erfassen, Entwickeln | Regionalkonferenzen, Kommunale Arbeitshilfe Baukultur

Der Gebäudebestand in Deutschland besteht zu 3 Prozent aus Denkmalen und zu 10 Prozent aus Gebäuden, die sich in historischen Stadt- und Ortslagen befinden – für sie gibt es eine öffentliche Akzeptanz, staatliche Fördermöglichkeiten und eine klare Definition. Der Hauptteil der Gebäude, die durch ihr Zusammenspiel das Stadt- und Ortsbild prägen, ist damit nicht abgedeckt. Ein schonender Umgang mit dieser besonders erhaltenswerten Bausubstanz ist für die Kommunen unverzichtbar. Sie sind gefordert, diese Gebäudebestände zu erkennen, zu erfassen und ihre künftige Entwicklung nachhaltig zu steuern.

Im ersten Schritt des Projekts wurden in drei bundesweit verorteten Regionalkonferenzen mit dem Titel "Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der Stadtentwicklung – Erkennen, Erfassen, Entwickeln" die Instrumente der Stadtentwicklung und Denkmalpflege zur Identifizierung und Ausweisung der besonders erhaltenswerten Bausubstanz anhand regionaler Beispiele vorgestellt. In der zweiten Stufe wurde eine Arbeitshilfe für kommunale Vertreter zur Erfassung und Ausweisung der besonders erhaltenswerten Bausubstanz erstellt – sie stellt die wesentlichen Instrumente für die kommunale Praxis zusammen.

Projektlaufzeit: September 2012 - September 2014

BMUB/ BBSR: Kommunale Arbeitshilfe Baukultur "Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der integrierten Stadtentwicklung: Erkennen - Erfassen - Entwicklung steuern"

Bundeswettbewerb Historische Stadtkerne – integriert denken und handeln

Mit dem Bundeswettbewerb "Historische Stadtkerne – integriert denken und handeln" wurden Kommunen mit historischen Stadt-und Ortskernen sowie historischen Stadtquartieren aufgefordert, integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte für diese Bereiche zu erarbeiten bzw. bereits vorliegende Konzepte zu überarbeiten. Es wurden 76 Arbeiten eingereicht. Sie wurden nach ihrem integrierten Ansatz, ihrem Beitrag zur energetischen Nachhaltigkeit sowie zur Entwicklung in Quartier, Stadt und Region beurteilt. Ein besonderes Augenmerk wurde bei allen Arbeiten und Ansätzen auf die baukulturelle und denkmalpflegerische Qualität gelegt.

Projektlaufzeit: August 2012 - August 2013

BMVBS/ BBSR: Historische Stadtkerne - integriert denken und handeln. Dokumentation des Bundeswettbewerbs zum Programm Städtebaulicher Denkmalschutz


Kommunale Arbeitshilfe für Maßnahmen zum Klimaschutz im Historischen Quartier

Die Notwendigkeit, auch in historischen Quartieren einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, stellt Kommunen vor besondere Herausforderungen. Mit einer Arbeitshilfe sollen den Städten und Gemeinden Wege aufgezeigt werden, wie auch in diesen besonders sensiblen Quartieren Potenziale für den Klimaschutz ermittelt und mögliche Maßnahmen gestalterisch an das historische Umfeld angepasst werden können. Im Fokus stehen dabei Maßnahmen auf Quartiersebene.

Projektlaufzeit: Juni 2012 - Januar 2013

BMVBS/ BBSR: Kommunale Arbeitshilfe für Maßnahmen zum Klimaschutz im Historischen Quartier

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