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Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz

Seit Programmbeginn 1991 findet jährlich der Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz statt. Rund 350 Teilnehmer diskutieren während des Kongresses über aktuelle und beständige Themen der Städte mit historischen Stadtkernen und -bereichen. Auf diese Weise wird das Zusammenwirken zwischen den Fachdisziplinen Städtebau und Denkmalschutz fortlaufend intensiviert und der Dialog zwischen den einzelnen Akteuren verstetigt.

25. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz in Quedlinburg

"Vielfalt mit Zukunft – Entwicklung aus dem Bestand" – unter diesem Titel widmeten sich rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen des 25. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz am 29. und 30. August in Quedlinburg den besonderen Qualitäten historischer Stadtbereiche mit ihrem baulichen Bestand und ihrer Multifunktionalität sowie den damit verbundenen Herausforderungen und Chancen auf kommunaler Ebene.

Die Grundstrukturen der historischen Stadt – Gebäude unterschiedlicher Zeitschichten, das Zusammenspiel von Bauten und Freiräumen, die Gestaltung und Charakteristika einzelner Häuser und die städtebauliche Struktur – prägen das Bild der europäischen Stadt. Vielfältige Nutzungen – wie Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleistungen, Handwerk, Kultur, soziale Infrastruktur und Wohnen – machen sie attraktiv und lebendig. Diese Lebendigkeit und Vielfältigkeit zu stärken bzw. zu stabilisieren stellt eine große Herausforderung für die kommunalen Akteure in schrumpfenden und in wachsenden Städten dar. Der Kongress bot ein geeignetes Forum, um aktuelle Handlungsansätze aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren.

Am ersten Kongresstag fand der Austausch in Form von Vorträgen und Gesprächsrunden statt. Am zweiten Tag wurden Praxisbeispiele in Themenwerkstätten in Wolfsburg, Wernigerode, Halberstadt und Quedlinburg vorgestellt und diskutiert.

Die Dokumentation zum 25. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz wird Ihnen hier in Kürze zur Verfügung gestellt.

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