Navigation und Service

Programm

Die Städte in Deutschland, ihre Zentren und Quartiere erfüllen für die dort lebenden und arbeitenden Menschen die unterschiedlichsten Funktionen. Sie haben für das "Funktionieren" einer Stadt unterschiedliche Bedeutung und es gibt auch voneinander abweichende Probleme, die eine optimale Entwicklung an diesen Orten verhindern können. Die Programme der Städtebauförderung spiegeln die vielfältigen Anforderungen an und Problembezüge zu heutigen Tendenzen der Stadtentwicklung wider. Diese unterscheiden sich einerseits zwischen den Städten und Regionen, andererseits aber auch innerhalb einer Stadt bzw. eines Ortes. Die Programme der Städtebauförderung greifen die Herausforderungen auf, die sich an eine sozial, wirtschaftlich, demografisch und ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung ergeben. Die aktuellen Programme der Städtebauförderung sind:

Das Programm Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen wurde 1971 eingeführt und ist das älteste Programm der Städtebauförderung. Für das Programm wurden zuletzt 2012 neue Mittel (Verpflichtungsrahmen) im Bundeshaushalt bereitgestellt. Die Ausfinanzierung des Programms läuft bis 2015. Es wurde durch neue Programme mit aktuellen Problembezügen ersetzt.

Der Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier" wurde 2017 neu aufgelegt. Ziel ist die Erhaltung und der Ausbau der sozialen Infrastruktur (Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen) und deren Weiterqualifizierung zu Orten des sozialen Zusammenhalts und der Integration in Städten und Gemeinden. Dies können zum Beispiel Bildungseinrichtungen wie Schulen, Bibliotheken und Kindergärten oder auch Quartierstreffs sein. Ein wichtiges Ziel dabei ist die Förderung des sozialen Zusammenhalts beziehungsweise der sozialen Integration. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit stellt hierfür in den Jahren 2017 bis 2020 jährlich 200 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.investitionspakt-integration.de.

Der Investitionspakt Energetische Sanierung sozialer Infrastruktur wurde 2008 und 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets I aufgelegt. Das Programm hatte die energetische Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Gemeinden zum Ziel. Mit der Ausfinanzierung des Programms bis 2013 sind die Maßnahmen des Investitionspakts weitestgehend abgeschlossen.

Diese Seite