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Werkstatt "Abrechnung von Städtebauförderungsmaßnahmen des Städtebaulichen Denkmalschutzes"

Anfang 08.10.2015
Ende 08.10.2015
Veranstaltungsort Magdeburg

Wissenstransfer Städtebauförderung 2015

Die Städtebauförderung gehört seit über 40 Jahren zum Kernbereich der Stadtentwicklungspolitik des Bundes. Die Investitionen in die städtische Infrastruktur sind zu einem vielseitigen Instrument einer ganzheitlichen und integrierten Stadtentwicklungspolitik geworden.

Mit dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz werden bau- und kulturhistorisch wertvolle Stadtbereiche erhalten und zukunftsweisend weiterentwickelt. Seit 1991 in den neuen Ländern und seit 2009 in den alten Ländern wurden bis zum Jahr 2015 im Bundesprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz rund 490 Gesamtmaßnahmen in 440 Städten und Gemeinden gefördert. Die Finanzmittel des Bundes, der Länder und Kommunen werden im Wesentlichen in den Fördergebietskulissen nach § 172 BauGB in Erhaltungsgebieten bzw. nach § 142 BauGB in Sanierungsgebieten eingesetzt. Zahlreiche Stadterneuerungsmaßnahmen befinden sich in der Abrechnung oder stehen kurz davor.

Im Rahmen des Werkstattgesprächs „Abrechnung von Städtebauförderungsmaßnahmen im Städtebaulichen Denkmalschutz“ wird die grundsätzliche Abrechnungssystematik bei Städtebauförderungsmaßnahmen vorgestellt und erörtert. Über gegebenenfalls unterschiedliche länderspezifische Herangehensweisen soll ein Erfahrungsaustausch zwischen den Referenten und Teilnehmern angestoßen werden. Anhand eines Praxisberichtes wird außerdem gezeigt, wie Maßnahmen des Städtebaulichen Denkmalschutzes umgesetzt und abgeschlossen werden. Nach einem gesonderten Blick auf die Förderung und Abrechnung bei ortsbildprägenden Gebäuden wird das Werkstattgespräch mit einer Diskussions- und Fragerunde beendet.

Das Werkstattgespräch richtet sich an kommunale Praktiker und wird aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl und des Veranstaltungsformats (Fachreferate, themenspezifische Frage- und Diskussionsrunden mit den Referenten und Teilnehmern) einen breiten und konstruktiven Erfahrungsaustausch ermöglichen.

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