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Programmstrategie Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (Fassung 2009)

Datum 02.10.2009

Attraktive Innenstädte, lebenswerte Stadtteilzentren und Ortskerne haben herausragende Bedeutung für die Zukunft unserer Städte und Gemeinden. Viele Ortsteilzentren und auch Innenstädte sind jedoch mit Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen konfrontiert. Im Zuge des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels müssen sich die zentralen Bereiche immer wieder aufs Neue an veränderte Bedingungen und Anforderungen anpassen, damit Innenstädte und Stadtteilzentren ihre Beiträge für eine zukunftsfähige Stadt leisten können. Die Unterstützung lebenswerter Stadt- und Ortsteilzentren trägt wesentlich zur Innenentwicklung der Städte und Gemeinden bei.

Vor diesem Hintergrund haben Bund und Länder 2008 mit dem neuen Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" einen Förderschwerpunkt gesetzt, der die Programmfamilie der Städtebauförderung zielgerichtet ergänzt. Das Programm "Soziale Stadt" kümmert sich um die Verbesserung der Lebensbedingungen in benachteiligten Stadtquartieren. Anpassung, Umbau und Qualifizierung des städtebaulichen Bestands bilden die spezifische Aufgabenstellung der Programme "Stadtumbau Ost" und "Stadtumbau West". Der "Städtebauliche Denkmalschutz" verfolgt das Ziel, die historischen Stadtkerne zu erhalten und zu revitalisieren. "Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen" dienen der Beseitigung städtebaulicher Missstände, einer städtebaulichen Neuordnung bzw. neuen Entwicklung. Im Rahmen dieser Städtebauförderungsprogramme wurde und wird Beachtliches auch für die Zentren geleistet. Mit dem neuen Programm zur Stärkung zentraler Versorgungsbereiche wird eine neuartige Kombination von Baumaßnahmen zur Stärkung der Nutzungsvielfalt mitBeteiligungs- und Mitwirkungsmaßnahmen unterstützt.

Der Bund hat die Ausgangslage, die Problemstellung, die Ziele und Instrumente für die Umsetzung des Programms "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" intensiv mit den Bundesländern und den kommunalen Spitzenverbänden diskutiert und deren Anregungen aufgenommen. Die vorliegende Broschüre enthält die daraus entstandene Programmstrategie.

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