Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt
Das Programm Soziale Stadt ist zentraler Bestandteil einer sozialen Stadtentwicklungspolitik, die die Wohn- und Lebensbedingungen in wirtschaftlich und soziale benachteiligten Stadtquartieren dauerhaft verbessern will.
Um einer sozialen und räumlichen Polarisierung aktiv zu begegnen, haben Bund und Länder 1999 das Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt" ins Leben gerufen. Das Programm verfolgt einen integrativen und damit neuen Ansatz: Investitionen der Stadterneuerung in Gebäuden und Wohnungen, in Wohnumfeld und Infrastruktur werden durch Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lebenslagen der Bewohnerschaft ergänzt, etwa zur Ausbildung und Qualifizierung, zur Betreuung von Jugendlichen und zur sozialen Integration. Dies erfordert die Bündelung von Programmen und das Zusammenwirken aller Akteure im Quartier, insbesondere auch die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Ein aktives Quartiersmanagement unterstützt die Prozesse vor Ort.
Das Programm hat bundesweit in rd. 570 Stadtquartieren in über 350 Städten und Gemeinden eine positive Trendwende eingeleitet. Die Bundesregierung hat hierfür bis 2009 rund 846 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt. Zusammen mit den Mitteln von Ländern und Kommunen, die sich in gleicher Höhe beteiligen, wurden über 2,5 Mrd. Euro eingesetzt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Bundestransferstelle "Soziale Stadt":


