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Typ: Artikel

Alt neben Neu in Leipzig Quelle: Bundestransferstelle Stadtumbau Alt neben Neu in Leipzig

Der demografische und wirtschaftliche Strukturwandel, technische Neuerungen und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen, aber auch der Klimawandel stellen die Städte und Gemeinden aktuell vor komplexe Herausforderungen. Ihre baulichen Strukturen – der Wohnungsbestand, die sozialen und technischen Infrastrukturen und nicht zuletzt der öffentliche Raum – müssen an neue und sich ändernde Bedarfe angepasst werden. Dies gilt gleichermaßen für alle Stadtgrößen, von der Großstadt in einer Metropolregion bis zur Kleinstadt im strukturschwachen ländlichen Raum.

Der Stadtumbau erweist sich hier als kraftvolle Strategie der städtebaulichen Innenentwicklung und leistet effektive Beiträge zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Das Spektrum der Stadtumbaugebiete reicht von innerstädtischen Altbauquartieren, Gründerzeitgebieten und Wohnsiedlungen am Stadtrand über Gewerbegebiete in Rand- und Nebenlagen bis hin zu industriellen, infrastrukturellen und militärischen Brachen. Diese städtischen Teilräume haben große Bedeutung für die Funktionsfähigkeit und die Lebensqualität der jeweiligen Gesamtstadt. Ihre Qualifizierung ist für die Kommunen eine wichtige Voraussetzung, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken sowie ökologische Verträglichkeit, ökonomische Stabilität und kulturelle Innovationskraft zu entfalten.