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Investitionspakt Sportstätten

Typ: Artikel

Das Bild zeigt ein Becken im Freibad.

Quelle: BBSR

Städtebauliche Förderung von Sportstätten ("Goldener Plan")

Die Abbildung zeigt eine Karte von Deutschland, in der die Programmkommunen des Investitionspakts Sportstätten eingezeichnet sind. Quelle: BBSR

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungsprogramms hat die Bundesregierung 2020 den "Investitionspakt Sportstätten" als ergänzendes Programm der Städtebauförderung auf den Weg gebracht. Hierfür stellt der Bund seit 2020 Bundesfinanzhilfen in Höhe von insgesamt 260 Mio. Euro (Verpflichtungsrahmen) zur Verfügung, davon 110 Mio. Euro im Programmjahr 2021. Die Bundesmittel werden den Ländern auf der Grundlage von Artikel 104b Grundgesetz zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen im Bereich Sport gewährt. Der Bund trägt in den ersten beiden Programmjahren 75 Prozent der förderfähigen Kosten, die Länder beteiligen sich mit 15 Prozent, Kommunen mit 10 Prozent.

Der "Investitionspakt Sportstätten" hilft Städten und Gemeinden, durch städtebauliche Investitionen in Sportstätten, um

  • Orte zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Integration aller Bevölkerungsgruppen zu schaffen,
  • gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen,
  • die Gesundheit der Bevölkerung zu stärken.

Städte und Gemeinden werden unterstützt, Sportstätten unter Berücksichtigung der Belange des Umwelt- und Klimaschutzes zukunftsfähig, nachhaltig und modern zu entwickeln. Den Ländern obliegt die Umsetzung des Bund-Länder-Programms "Investitionspakt Sportstätten". Sie wählen die zu fördernden Maßnahmen auf Antrag der Kommunen aus.

Es ist geplant, das Programm über das Jahr 2021 hinaus fortzuführen. In der mittelfristigen Finanzplanung sind 2022 und 2023 jeweils weitere 110 Mio. Euro und im Jahr 2024 160 Mio. Euro Bundesmittel (Verpflichtungsrahmen) vorgesehen. Die endgültige Entscheidung obliegt dem Haushaltsgesetzgeber.

Zur Begleitung der städtebaulichen Programmumsetzung des „Investitionspakts Sportstätten“ hat der Bund eine Bundestransferstelle eingerichtet. Das Deutsche Institut für Urbanistik (DIfU) hat in Zusammenarbeit mit der Universität Wuppertal die Aufgaben der Bundestransferstelle übernommen. Die Bundestransferstelle begleitet den "Investitionspakt Sportstätten" fachlich und übernimmt hierzu Aufgaben des bundesweiten Informations- und Erfahrungsaustausches. In diesem Rahmen ist auch die Einrichtung der Internetseite www.investitionspakt-sportstaetten.de in Vorbereitung.

Ab Herbst 2021 wird die Bundestransferstelle drei Mal jährlich per Newsletter über aktuelle Entwicklungen rund um das Programm "Investitionspakt Sportstätten" sowie anstehende Termine und für die städtebauliche Sportstättenförderung relevante Themen informieren. Zum Newsletter können Sie sich bereits jetzt über den Link Bundestransferstelle "Investitionspakt Sportstätten" anmelden.

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Schlossplatz 4 (Neues Schloss)
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Franz-Josef-Strauß-Ring 4
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Berlin

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin

Württembergische Straße 6
10707 Berlin

Brandenburg

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Henning-von-Tresckow-Straße 2-8
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Contrescarpe 72
28195 Bremen

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Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Hessen

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Kaiser-Friedrich-Ring 75
65185 Wiesbaden

Mecklenburg-Vorpommern

Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern

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Sachsen

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Archivstraße 1
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Sachsen-Anhalt

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Turmschanzenstraße 30
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Düsternbrooker Weg 92
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Werner-Seelenbinder-Straße 8
99096 Erfurt