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Handel, Handwerk und Dienstleistungen

Der Einzelhandel ist teilweise durch stagnierende bis rückläufige Umsätze und Expansion der Verkaufsflächen geprägt. In der Konsequenz sinkt die Flächenproduktivität und viele der traditionellen und kleinteiligen Fachgeschäfte können kaum mehr konkurrenzfähig wirtschaften. Zu den Folgen gehören Erosion inhabergeführter Geschäfte, Filialisierung der Geschäftsstruktur, Banalisierung des Warenangebots und Ladenleerstände. Auch Warenhäuser sind von Standortschließungen betroffen. Der Trend zum Online-Einkauf entfaltet eine eigene Dynamik. Für den stationären Handel besteht die Herausforderung darin, Analoges mit Digitalem zu verknüpfen. Umgekehrt bestehen für den Online-Handel Chancen darin, sogenannte Showrooms und stationäre Ladenlokale in Zentren einzurichten. Seit Mitte der 1990er Jahre ist die Tendenz zu beobachten, dass sich große Einkaufszentren vermehrt in Innenstädten und Stadtteilzentren niederlassen. Dadurch können neue Unverträglichkeiten an innerstädtischen Standorten entstehen.

Herausforderungen

  • Innenstädte und Ortszentren als attraktive Standorte für Einzelhandel, Handwerk und Dienstleistung stabilisieren
  • Stadtteil- und Ortsteilzentren als Kristallisationspunkte des Alltagslebens und für die Nahversorgung sichern

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