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Leer, Oststadt

Niedersachsen

Ansprechpartner

Gebietsebene

Frau Martina Bruns
Sanierungsbüro
Hoheellernweg 37
26789 Leer
Telefon: +49 491 9121416
Telefax: +49 491 9121418
E-Mail: sanierungsbueroleer@t-online.de
Frau Karen Strack
Sanierungsbüro
Hoheellernweg 37
26789 Leer
Telefon: +49 491 9121416
Telefax: +49 491 9121418
E-Mail: sanierungsbueroleer@t-online.de
Herr Peter Tautz
Sanierungsbüro
Hoheellernweg 37
26789 Leer
Telefon: +49 491 9121416
Telefax: +49 491 9121418
E-Mail: sanierungsbueroleer@t-online.de


Kommunalebene

Sachbearbeiter
Herr Holger Moese
Stadt Leer / Ostfriesland
Bauverwaltungsamt
Rathausstraße 1
26789 Leer
Telefon: : +49 491 9782527
Telefax: +49 491 9782450
E-Mail: holger.moese@leer.de
Herr Joachim Nesvera
Stadt Leer / Ostfriesland
Fachdienst 2.60
Rathausstraße 1
26789 Leer
Telefon: +49 491 9782267
Telefax: +49 491 9782450
E-Mail: joachim.nesvera@leer.de


Informationen zum Gebiet Oststadt

Ziel ist es, die Lebensqualität in Stadtteil nachhaltig zu steigern. Neben der Schaffung von mehr Sicherheit im öffentlichen Raum sowie Verbesserungen des Infrastrukturangebotes, Beschäftigungsimpulsen durch Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung und Sicherung örtlicher Arbeitsplätze sowie Qualifizierung von Arbeitssuchenden soll eine Verbesserung der Wohnverhältnisse erreicht werden. Das Programm sorgt dabei für die Bündelung und Abstimmung verschiedener Ressourcen, z.B. aus dem Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsförderungsprogramm.

Bei dieser Ausgangssituation wird es zum zentralen Anliegen, das eigenständige Stadtteilleben wieder aufzubauen, den sozialen Verbund wieder herzustellen, alle vorhandenen örtlichen Potentiale zu stärken und die Bewohner dafür zu motivieren, in Initiativen und Vereinen mitzuwirken und sich dauerhaft selbst zu organisieren. So soll erreicht werden, dass der Stadtteil schrittweise wieder als selbständiges Gemeinwesen funktioniert. Eine aktive und aktivierende Bürgerbeteiligung, die über das übliche Maß hinausgeht, ist somit wesentlicher Bestandteil des Erneuerungskonzeptes.

Für die Bestimmung eines Leitbildes in dem seit dem 03.12.2001 förmlich festgelegten Sanierungsgebiet Leer-Oststadt ist von besonderer Bedeutung, dass das Quartier trotz augenscheinlich nicht gravierender baulicher Mängel, großer problemloser Einfamilienhausbereiche, relativ intakter Verkehrsstrukturen und einer auf den ersten Blick ausreichenden Begrünung einerseits ein abfallendes Image in der Gesamtstadt entwickelt hat, andererseits eine weitere sektorale Verschlechterung und Segregation durch Abwanderung bestimmter Bewohnergruppen droht. Bei genauer Sicht auf die Verkehrsinfrastruktur, die Bausubstanz, das Wohnumfeld und auf das Sozialprofil zeigen sich Verhältnisse, die der vordergründig ausgeglichenen Situation widersprechen und deutliche negative Tendenzen erkennen lassen.

Die Sanierungsanstrengungen im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" sollen sich auf diese bereits heute erkennbaren strukturellen Defizite richten, die sich zu städtebaulichen, sozialen und damit letztendlich auch wohnungswirtschaftlichen Brennpunkten ausweiten könnten.

Die Stadt Leer hat sich bewusst für ein Moderationsmodell entschieden, das einen möglichst großen Anteil an Bürgerbeteiligung garantieren soll. Der Moderator spielt eine entscheidende Rolle in dem Prozess. Die Koordination des Quartiersmanagements wird seitens der Verwaltung, dem Moderator und dem Sanierungsträger sowie den beteiligten Fachgutachtern in regelmäßigen wöchentlichen Sitzungen bewerkstelligt. Dieser Arbeitsstab bereitet unter anderem auch die Sitzungen des Runden Tisches und der einzelnen Arbeitsgruppen vor. Aus Sicht der Stadt hat sich dieses Partizipationsverfahren bereits bewährt. Das Prinzip der Moderation basiert auf einer Form der Anwaltsplanung.

Zur Zeit wird der städtebaulicher Rahmenplan und eine Sozialstudie für das integrierte Handlungskonzept erarbeitet. Im Vorfeld wurden bereits vorbereitende Untersuchungen durchgeführt. Mit den zur Zeit laufenden Arbeiten zur Erstellung eines integrierten Erneuerungs- und Maßnahmenkonzeptes sollen Einzelmaßnahmen entwickelt werden, die auf die Behebung der städtebaulichen und sozialen Missstände und auf die präventive Beseitigung der Ursachen für gravierende soziale Brennpunkte abzielen.

(Jens Bachmann, 29. Mai 2002)

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