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Forschung

Bundestransferstelle Stadtumbau

Die Bundestransferstelle Stadtumbau wurde mit der Zusammenführung der Programme Stadtumbau Ost und West im Januar 2017 eingerichtet und ist im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat sowie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung bis Ende 2020 tätig. Die Mehrheit des Teams der Bundestransferstelle Stadtumbau hat bereits langjährig in den Vorgänger-Transferstellen für die Programme Stadtumbau Ost und West mitgewirkt.

Als programmspezifisches Kompetenzzentrum sammelt die Bundestransferstelle Stadtumbau Informationen, erarbeitet eigene Informationsunterlagen und stellt diese einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Damit verbunden sind zwei zentrale Aufgabenfelder:

  • die Gewährleistung und aktive Unterstützung eines kontinuierlichen und schnellen Informationsflusses und Wissenstransfers zwischen den unterschiedlichen am Stadtumbauprozess beteiligten Akteuren sowie
  • die Erfassung und Vermittlung des Sachstandes der Programmumsetzung. Dazu gehört auch die Darstellung von Problemen und Hemmnissen sowie guter Lösungsansätze des Stadtumbauprozesses als Grundlage für Empfehlungen und als Instrument der Politikberatung.

Broschüren aus dem Stadtumbau Broschüren aus dem StadtumbauBroschüren aus dem Stadtumbau Quelle: Bundestransferstelle Stadtumbau

Die Bundestransferstelle trägt mit dem hier aufgebauten Internetangebot zur Qualifizierung des Stadtumbauprozesses bei. Eine wichtige Rolle bei der Informationsvermittlung spielt die Durchführung von Experten-Workshops, Transferveranstaltungen und Fachveranstaltungen zu ausgewählten Schwerpunktthemen des Stadtumbaus. Die themenbezogenen Fachveranstaltungen sind im Internet dokumentiert und teils auch in Scherpunktpapieren vertieft.
>> weitere Informationen zu den Veranstaltungen
>> weitere Informationen zu den Schwerpunktpapieren


Forschungsprojekte

Städtische Infrastrukturen im Stadtumbau unter Wachstums- und Schrumpfungsbedingungen

Die im Jahr 2017 zu einem gemeinsamen Förderprogramm Stadtumbau zusammengeführten Bund-Länder-Förderprogramme Stadtumbau Ost und West unterstützen die Entwicklung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen. Fallbeispiele, in denen Fördermittel zur Anpassung von städtischen Infrastrukturen eingesetzt wurden, standen im Fokus dieses Forschungsprojektes. Das Projekt untersuchte die Anlässe für, die Planungen zu und die Umsetzung von infrastrukturellen Anpassungsmaßnahmen in Stadtumbaukommunen unter Berücksichtigung von Schrumpfungs- und Wachstumsprozessen.
Projektlaufzeit: Februar 2018 - Dezember 2019
Städtische Infrastrukturen im Stadtumbau unter Wachstums- und Schrumpfungsbedingungen

Gemeinsame Evaluierung der Stadtumbauprogramme

Mit den Städtebauförderungsprogrammen Stadtumbau Ost und Stadtumbau West wurden 2002 bzw. 2004 zwei Bund-Länder-Programme aufgelegt, um Städte und Gemeinden dabei zu unterstützen, städtebaulichen Funktionsverlusten zu begegnen, die aus dem strukturellen Wandel resultieren. Sowohl für das Programm Stadtumbau Ost als auch für das Programm Stadtumbau West lagen bereits Ergebnisse aus Zwischenevaluierungen vor. Die gemeinsame Evaluierung hatte die Städtebauförderungsprogramme Stadtumbau Ost und Stadtumbau West vergleichend zu untersuchen und aufzuzeigen, inwieweit beide Programme künftig zu einem qualitativ aufgewerteten Stadtumbauprogramm zusammengeführt werden können.
Projektlaufzeit: Januar 2015 bis Mai 2017
>> Gemeinsame Evaluierung der Programme Stadtumbau Ost und Stadtumbau West

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