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Leerstandsoffensive Brückenland Bayern-Böhmen

Schwerpunkte: Kooperation, Innenentwicklung, Infrastruktur / Daseinsvorsorge, überörtliche Beteiligung

Zusammenfassung

Die "Leerstandsoffensive" ist ein gemeinsames Projekt der zwölf Gemeinden der LEADER-Region "Brückenland Bayern-Böhmen" (circa 15.000 Einwohner, Landkreise Schwandorf, Neustadt an der Waldnaab) in der Oberpfalz an der tschechischen Grenze. Aus der bereits seit 2002 bestehenden Zusammenarbeit einer Lokalen Aktionsgruppe (LAG) wurde die Idee eines Projekts zum Umgang mit der zunehmenden Leerstandsproblematik in Folge des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels entwickelt.

Mit der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden" im Jahr 2010 wurde unter der Federführung der Gemeinde Altendorf die zunächst auf ein Jahr begrenzte "Leerstandsoffensive" durchgeführt. Die Kommunen beauftragten ein Projektteam unterschiedlicher Fachrichtungen mit der Erarbeitung innovativer Strategien für den Umgang mit leerstehender Bausubstanz in Verbindung mit einer funktionalen Stärkung der Ortskerne. Mit dem Start der zweiten Projektphase wurde die Kooperation verstetigt und mit der Umsetzung baulicher Maßnahmen begonnen. Diese umfassen unter anderem die Revitalisierung eines ehemaligen Schlossbauernhofs, die Schaffung eines Dorfladens in Altendorf und die Reaktivierung des Kommunbrauhauses in Eslarn. Bis 2018 wird zudem das Thammer-Anwesen in Winklarn zum Seniorenzentrum ausgebaut.

Kontext

Übersichtskarte mit den Gemeinden der Leerstandsoffensive Übersichtskarte mit den Gemeinden der LeerstandsoffensiveÜbersichtskarte mit den Gemeinden der Leerstandsoffensive Quelle: Leerstandsoffensive

Die Kommunen der Leerstandsoffensive weisen hohe Entfernungen zu den nächstgelegenen Ober- und Mittelzentren auf. Schwerpunkte der Infrastrukturausstattung sind Eslarn, Schönsee und Oberviechtach. Der Strukturwandel und die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur (Alterung, Abwanderung, sinkende Bevölkerungszahl) führten zunehmend zur Ausdünnung von Angeboten der Daseinsvorsorge sowie zur erheblichen Zunahme von Leerständen innerhalb des peripher gelegenen Kooperationsraumes.

Insbesondere die historischen Ortskerne der Mitgliedskommunen sind von Funktionsverlusten und Leerstand bedroht. Hiervon sind sowohl Wohnhäuser als auch zuvor gewerblich oder landwirtschaftlich genutzte Bauten, wie zum Beispiel Brauereien, Gehöfte, Gaststätten oder Sparkassen betroffen. Zudem befinden sich in den meisten Kooperationsgemeinden Baugebiete, die nur gering ausgelastet sind.

Dieses Handlungserfordernis führte zum Start der "Leerstandsoffensive". Das interkommunale Projekt verfolgt das Ziel, durch einen partizipativen Ansatz und eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit ein Bewusstsein für die Leerstandsproblematik zu schaffen und diese zu bewältigen. Dabei wird der Leerstand im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung und daraus resultierenden Handlungserfordernissen betrachtet.

Projektbeschreibung

Im Jahr 2010 wurde die Leerstandoffensive gestartet und mit Mitteln des Städtebauförderprogramms "Kleinere Städte und Gemeinden" finanziert. Das Projekt baut dabei auf eine regionale Zusammenarbeit der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) "Oberviechtacher & Schönseer Land" (seit 2007 LAG "Brückenland Bayern-Böhmen") auf.

Unter der Federführung der Gemeinde Altendorf und koordiniert durch ein externes Planungsbüro wurde zu Beginn des Prozesses ein Projektteam verschiedener Fachrichtungen eingeladen, elf Monate vor Ort zu arbeiten und zu leben, um durch ihren Blick von außen neue, unkonventionelle Ideen in die Gemeinden einzubringen.

Die Daseinsvorsorgefunktion aller Kooperationsgemeinden und die jeweiligen Bedarfe wurden analysiert, eine Leerstandsdatenbank erstellt sowie potenzielle Leerstände erhoben. Erfasst wurden die Einrichtungen der sozialen und technischen Infrastruktur und darauf aufbauend der Handlungsbedarf zur Sicherung der Daseinsvorsorge abgeleitet.

Ein hierbei entstandener Ergebnisbericht sowie ein im Rahmen der EU-Förderung (LEADER) erarbeitetes regionales Entwicklungskonzept (REK) bilden die Handlungsgrundlage für die weitere Umsetzung der Leerstandsoffensive. Im Jahr 2016 wurde das REK durch ein integriertes Entwicklungskonzept (ILEK) abgelöst. Es koordiniert die Aktivitäten im Kooperationsraum, dient der Akquise von Fördermitteln und enthält Maßnahmen, die mit dem Städtebauförderprogramm umgesetzt werden sollen.

Mit dem Projekt soll über die Leerstandsproblematik aufgeklärt und die Innenentwicklung mit der Umsetzung nachhaltiger Nutzungsideen für leerstehende Gebäude gestärkt werden. Ferner ist die Grundversorgung mit sozialer Infrastruktur und Gütern des täglichen Bedarfs zu sichern sowie die historische Bausubstanz zu bewahren. Ziel ist es, die Ortskerne zu revitalisieren. Dabei wird die Strategie verfolgt, aktuelle Herausforderungen der Gemeindeentwicklung aufzugreifen (zum Beispiel Sicherung der Daseinsvorsorge, Stärkung des Tourismus, Zunehmende Alterung, Integration von Flüchtlingen) und sie mit der Leerstandsproblematik in Zusammenhang zu betrachten, um die sich hieraus ergebenen Potenziale und Handlungsmöglichkeiten zu nutzen. Diese Sichtweise auf das Thema Leerstand führt dazu, dass es von den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung offensiv kommuniziert wird und Entwicklungschancen genutzt werden.

Mit einem Bürgerbüro, öffentlichen Fachdiskussionen, themen- und zielgruppenspezifischen Veranstaltungen, wie Workshops und Leerstandswerkstätten, wurde die Bürgerschaft intensiv einbezogen und über ein umfassendes Informationsangebot (unter anderem eine Internetseite) zum Projekt "Leerstandsoffensive" aufgeklärt. Eine Koordinierung der Öffentlichkeitsarbeit erfolgt dabei durch das eingerichtete Kooperationsmanagement.

rosa "Wander-L" als Hinweis auf Leerstand vor dem Schlossbauernhof "Wander-L" als Hinweis auf Leerstand vor dem Schlossbauernhof"Wander-L" als Hinweis auf Leerstand vor dem Schlossbauernhof Quelle: Leerstandsoffensive

Ausgelöst durch die Leerstandsoffensive wurden Nutzungskonzepte für leerstehende Gebäude in den Ortskerne erarbeitet. Banner, Aufkleber und große "Wander-L" wiesen öffentlichkeitswirksam auf leerstehende Gebäude hin. Die gezielte Ansprache, individuelle Eigentümer- und Käuferberatung sowie eine Leerstandsbörse führten zu Investitionen in den historischen Gebäudebestand und zu zahlreichen Sanierungen.

Im Jahr 2012 wurde mit ersten baulichen Maßnahmen begonnen, um Wohnungs- und Gewerbeleerstand abzubauen. Hierzu zählt die Umnutzung des ehemaligen Schlossbauernhofs auf einem 2.800 Quadratmeter großen Areal in Altfalter zu einem neuen Veranstaltungszentrum der Gemeinde. Der Umbau wird durch bürgerschaftliches Engagement der Dorfbewohnerschaft unterstützt. Seit August 2016 ist das hier befindliche Stadl für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Umgestaltung und Sanierung des benachbarten Stallgebäudes und des Außenbereichs sollen innerhalb des Jahres 2018 abgeschlossen werden.

In Altendorf wurde ein genossenschaftlich getragener Dorfladen gegründet und 2014 in einer ehemaligen Sparkasse im Ortskern eröffnet. Er dient der Nahversorgung und ist zugleich Treff- und Begegnungsort. Mit Mitteln des Städtebauförderprogramms wurde die Sanierung des Gebäudes unterstützt.

In Eslarn wurde die am Kurpark gelegene ehemalige Malztenne neben dem noch aktiven Kommunbrauhaus saniert und zu einem Aktivmuseum umgebaut. Die Eröffnung erfolgte im Sommer 2015. Neben dem Brauhaus befinden sich heute in den Gebäuden der Brauerei ein ganzjährig geöffnetes Erlebnis-Museum, eine Radler-Raststation und ein Backofen. Die originale Zoiglstube (Wirtshaus) steht zudem für Veranstaltungen zur Verfügung.

Am Marktplatz von Winklarn soll das denkmalgeschützte Thammer-Anwesen bis 2018 umgebaut werden. Seit dem Jahr 2013 ist der Markt Winklarn Eigentümer des Gebäudes. Das Ensemble aus einem ehemaligen Gasthof mit Brauerei soll zukünftig als interkommunales Zentrum für Baukultur und Denkmalpflege genutzt werden. Hier sollen historisch wertvolle Bauteile gesammelt und im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen aufgearbeitet werden. Weiterhin ist geplant, Bauherren zu beraten sowie Weiterbildungen und Schulungen für Handwerker anzubieten. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Sanierung historischer Gebäude zu fördern und Handwerkstechniken zu vermitteln. Auf dem Gelände sollen auch barrierefreie Wohnungen und ein Seniorenzentrum mit temporär besetzten Arztpraxen entstehen.

Zukünftig sollen zudem leerstehende Gebäude für Flüchtlinge saniert und Wohnprojekte für alte Menschen im Kooperationsraum initiiert werden. Auf Seniorentreffen wurden hierzu mögliche Formen gemeinschaftlichen Wohnens im Alter vorgestellt und Bedarfe ermittelt. Darauf aufbauend erarbeitete das Projektteam Szenarien und nahm Kontakt zu potenziellen Investoren und Betreibern auf. Zur Erhaltung der charakteristischen Gestaltung der Ortskerne ist auch die Erarbeitung einer Gestaltungsfibel geplant.

Handlungsfelder 

  • Überörtliche Zusammenarbeit / Kooperationen
  • Innenentwicklung / Flächenmanagement
  • Integriertes Entwicklungskonzept
  • Leerstandsmanagement
  • Daseinsvorsorge mit Schwerpunkten auf

    • Kultur / Freizeit
    • Nahversorgung
    • Pflege und Senioren
  • Soziale Netzwerke / regionale Identität / Gemeinschaftsleben
  • Sanierung und Erhalt historischer Bausubstanz
  • Beteiligung / Mitwirkung

Einzelmaßnahmen

Beginn Umbauarbeiten am denkmalgeschützten Pfarrhof Beginn Umbauarbeiten am denkmalgeschützten PfarrhofBeginn Umbauarbeiten am denkmalgeschützten Pfarrhof Quelle: Leerstandsoffensive

  • Beauftragung einer externen Projektgruppe (2010)
  • Einrichtung eines Bürgerbüros in einem leerstehenden Gebäude in Altendorf (2010-2011)
  • Freischaltung einer Internetseite zur Leerstandsoffensive mit Leerstandsbörse (seit 2011)
  • Nutzungskonzepte für leerstehende Gebäude in den Ortskernen der Kooperationsgemeinden (seit 2011)
  • Einrichtung eines Kooperationsmanagements nach dem die externen Projektgruppe ihre Arbeit beendete (2011)
  • Durchführung überörtlicher Öffentlichkeitsarbeit ("Wander L", Banner, Aufkleber) sowie Beteiligungs- und Informationsveranstaltungen (Leerstandwerkstätten und Workshops) (2011-2013)
  • Sanierung und Umbau eines Sparkassengebäudes in der Ortsmitte von Altendorf zum Dorfladen (2014)
  • Umbau des Kommunbrauhaus zum Aktivmuseum in Markt Eslarn (2015)
  • Ausbau des ehemaligen Schlossbauernhofes zum Dorfzentrum des Ortsteils Altfalter in Schwarzach (2012-2017)
  • Umnutzung des Thammer-Anwesens in Winklarn zum Seniorenzentrum und Zentrum für Baukultur und Denkmalpflege (seit 2013)

Finanzierung

  • Bund-Länder-Programm "Kleinere Städte und Gemeinden"
  • Bündelung mit dem Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“ und mit dem Bundesprogramm "Anlaufstelle für Ältere Menschen" sowie mit Mitteln der EU Programme LEADER und ELERfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums

Projektumsetzung

Tabelle: Projektumsetzung
JahrUmsetzungsschritt
2002Gründung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) "Brückenland Bayern-Böhmen" (2007 Erweiterung)
2010Initiierung der Leerstandsoffensive / Aufnahme in das Programm Kleinere Städte und Gemeinden / Bildung eines Expertenteams zur Leerstandbekämpfung
2011Einrichtung eines Bürgerbüros / Erhebung aktueller und potentieller Leerstände und Aufbau einer Leerstandsdatenbank / Konzeptentwicklung für Impulsprojekte / Freischaltung Internetseite zur Leerstandsoffensive mit Leerstandsbörse / Beauftragung eines projektbegleitenden Kooperationsmanagements
2012Beginn der Revitalisierung des Schlossbauernhofs
2013Verabschiedung der "Charta zur gemeinsamen Entwicklung" durch die Kooperationsgemeinden
2014Eröffnung des gemeinschaftlich getragenen Dorfladens in Altendorf
2015Eröffnung des Aktivmuseums im ehemaligen Kommunbrauhaus in Eslarn / Erstellung "Arbeitsprogramm zur interkommunal abgestimmten Reaktivierung von Wohnungsreserven für die dauerhafte Unterbringung anerkannter Flüchtlinge im Brückenland Bayern-Böhmen – Leerstandsoffensive"
2016Ablösung des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) von 2007 durch die Fertigstellung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK)
2017Beginn Umbau, Anbau und Generalsanierung des denkmalgeschützten Pfarrhofes in Niedermurach zum Pfarr- und Jugendheim


Besonderheiten

Die Leerstandsoffensive ist durch einen innovativen Ansatz gekennzeichnet. Ein externes Projektteam unterschiedlicher Fachrichtungen entwickelt innerhalb von elf Monaten Strategien zur Bewusstseinsbildung für die Leerstandsproblematik. Es erstellte zudem Konzepte für die Revitalisierung von Bauwerken und die Sicherung der Daseinsvorsorge. Ein Corporate Design, die intensive, durch kreative Elemente bereicherte Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligungsveranstaltungen stellen ein besonderes Charakteristikum dar. Vor allem sind zielgruppenspezifische Formen der Beteiligung für Senioren zu nennen. Sie haben zu einem Zusammengehörigkeitsgefühl beigetragen. Eine im Jahr 2013 erarbeitete und von den Kommunen bestätigte Charta zur gemeinsamen Entwicklung intensivierte darüber hinaus die Kooperation.

Das 2015 erarbeitete Arbeitsprogramm zur interkommunal abgestimmten Reaktivierung von Wohnungsreserven verdeutlicht, dass die Gemeinden ihre Kooperation kontinuierlich inhaltlich und thematisch weiter entwickeln, um auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren. Geplant ist, die bestehende Leerstandsoffensive als "Innentwicklungsallianz" zu verstetigen. Sie soll als Austauschplattform zur Ortskernrevitalisierung und konsequenten Innenentwicklung dienen.

Lernerfahrungen

Beteiligung der Öffentlichkeit: Arbeitsgruppensitzung Beteiligung der Öffentlichkeit: ArbeitsgruppensitzungBeteiligung der Öffentlichkeit: Arbeitsgruppensitzung Quelle: Leerstandsoffensive

Hervorzuheben ist der Ansatz, die Leerstandsproblematik offensiv anzugehen und dafür ein externes Expertenteam zu bilden. Die Sicht von außen und die kreative Arbeitsweise ermöglichten die Bewusstseinsbildung für die Auswirkungen des demografischen Wandels und die Entwicklung der Region. Als positiver Ansatz ist die intensive, zeitlich begrenzte Arbeit des Projektteams zu benennen. Innerhalb kurzer Zeit entstand eine Vielzahl an Projekten, Maßnahmen und Ideen, die zu einer Aufbruchstimmung führten. Es ist gelungen einen Impuls in der Bevölkerung auszulösen, ehrenamtliches Engagement anzustoßen und Finanzpartner zu akquirieren. Das offensive Vorgehen und das gemeinsame Handeln der Kommunen hat neue Aufmerksamkeit für die Region erzeugt, die für den weiteren Entwicklungsprozess genutzt werden kann. Der Erfolg dieses Vorgehens zeigt sich in den bereits umgesetzten Maßnahmen.

Zusatzinformationen

Bundesland

Bayern


Gemeinden

Gemeinde Altendorf (federführend), Markt Eslarn, Gleiritsch (seit 2014), Guteneck, Niedermurach, Stadt Oberviechtach (seit 2012), Stadt Schönsee, Schwarzach bei Nabburg, Stadlern, Teunz, Weiding, Winklarn


Programmbereich

Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke


Projektbeginn

2010 Aufnahme in das Programm


Volumen der Städtebaufördermittel

Bewilligte Bundesmittel bis einschließlich 2016: circa 1 Million Euro


Siedlungsstruktureller Typ

dünn besiedelte ländliche Kreise


Kontaktdaten

Gemeinde Altendorf
Herr Bürgermeister Georg Köppl
Kirchsteig 14
 92540 Altendorf
Tel.: +49 9671 922440
E-Mail: buergermeister@gemeinde-altendorf.de

Link / weitere Informationen

Informationsportal der Leerstandsoffensive


Stand

Juli 2017

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