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Vreden – Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland

Schwerpunkte: Kooperationen, Innenentwicklung, Infrastruktur / Daseinsvorsorge

Zusammenfassung

Die Stadt Vreden ist Teil des Kreises Borken im Westmünsterland und liegt an der Grenze zu den Niederlanden. Als Mittelzentrum übernimmt die Stadt zentralörtliche Funktionen. Um die Innenstadt zu stärken, wurde im Jahr 2012 ein integriertes Handlungskonzept erarbeitet. Innerhalb des beschlossenen Sanierungsgebiets soll ein sogenannter "Dreiklang" zwischen Zentrum, Kulturquartier sowie der Berkelaue (Freifläche) entstehen. Dazu wurden im Konzept rund 40 private sowie öffentliche Maßnahmen herausgearbeitet, von denen bereits ein Großteil mittels des Städtebauförderprogramms "Kleinere Städte und Gemeinden" umgesetzt wurden. Dazu gehört unter anderem das "kult", ein Ort für Kultur und lebendige Tradition, an dem sich moderne Architektur, ein Museum, Forschung und Wissenschaft vereinen.

Kontext

Die Stadt Vreden liegt im Kreis Borken im Westmünsterland an der Grenze zu den Niederlanden und übernimmt als Mittelzentrum zentralörtliche Funktionen. Von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Stadt ist die Industrie, denn circa 66 Prozent der Beschäftigten arbeiten im produzierenden Gewerbe.

Die Bevölkerungszahl der Stadt ist in den letzten Jahren nahezu konstant geblieben mit leicht steigender Tendenz. Jedoch haben sich auch in Vreden die wirtschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen geändert. Die zunehmende Konkurrenz benachbarter Städte erfordert insbesondere in der Innenstadt Anpassungsbedarfe, um drohenden Funktionsverlusten entgegen zu wirken. Ziel ist es, die Innenstadt zu stärken, sodass die Stadt Vreden ihre Funktion als Mittelzentrum der Region zukünftig besser wahrnehmen kann. Seit 2010 ist Vreden an der Regionale 2016 "ZukunftsLAND" beteiligt und 2013 erfolgte die Aufnahme in das Bund-Länder-Programm "Kleinere Städte und Gemeinden". Im Rahmen des Programms soll in der Innenstadt von Vreden ein "Dreiklang" bestehend aus dem Zentrum, dem Kulturquartier und der Berkelaue entstehen. Die drei Bereiche sollen gestärkt und besser miteinander verknüpft werden.

Projektbeschreibung

Leitbild "Dreiklang" der Innenstadtentwicklung Leitbild "Dreiklang" der InnenstadtentwicklungLeitbild "Dreiklang" der Innenstadtentwicklung Quelle: Stadt Vreden

Ziel der Gesamtmaßnahme im Städtebauförderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden" ist es, den öffentlichen Raum und das Stadtbild zu qualifizieren, eine stärkere Verknüpfung zwischen den drei Zonen "Zentrum, KulturQuartier und Berkelaue" herzustellen sowie das vielfältige Angebot an Wohnen, Gastronomie, Kultur und Handel in der Innenstadt zu konzentrieren und zu verbessern. Die Basis hierfür bildet das, von der Stadt unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2012 erarbeitete, integrierte Handlungskonzept "Innenstadt Vreden". Es bestimmt sowohl räumliche Schwerpunkte (Zentrum, KulturQuartier und Berkelaue), Themenbereiche (Stadteingänge, Einkaufen in Vreden, KulturQuartier, Flusslandschaft Vreden, Wohnen in der Stadt und Mobilität) als auch Maßnahmen. Ein Großteil der 43 privaten sowie öffentlichen Maßnahmen konnte bereits mittels des Städtebauförderprogramms "Kleinere Städte und Gemeinden" umgesetzt werden. Infolgedessen wurden das integrierte Handlungskonzept 2017 fortgeschrieben und das dazugehörige Fördergebiet erweitert.

Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht die Entwicklung des kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland (kult) am südwestlichen Rand des historischen Stadtkerns, das als interdisziplinäre Bildungseinrichtung angelegt ist und das Herzstück der neuen Übergangszone (Kulturachse) zwischen der zentralen Innenstadt und den Freiflächen der Berkelaue bildet. Das Gebäude setzt sich aus mehreren Gebäudeteilen zusammen. Auf Grundlage eines Architekturwettbewerbs wurden 2012 mehrere zusammenhängende Baukörper saniert, umgenutzt und auf einem angrenzenden Grundstück ein Neubau realisiert. Das "kult" erweitert das kulturelle Angebot der Stadt Vreden und ist ein Ort für Kultur und lebendige Tradition, an dem sich moderne Architektur, ein Museum, Forschung und Wissenschaft vereinen. Das Gebäude steht als Knotenpunkt für den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den Niederlanden und vereint unterschiedliche Nutzungen unter einem Dach. Die zuvor nebeneinander geführten Einrichtungen Hamaland-Museum, das Landeskundliche Institut Westmünsterland sowie die historischen Teile mehrerer Archive wurden zusammengeführt. Das "kult" ist über den Kreis Borken hinaus bedeutsam und stärkt durch die Verknüpfung mit vorhandenen touristischen Angeboten im ZukunftsLAND die partnerschaftlichen Beziehungen sowie die Identifikation mit der Region. Neben kulturellen Angeboten bietet das "kult" auch Raum für das Vredener Stadtmarketing sowie das Citymanagement.

Die Kulturachse verbindet das "kult" mit dem Marktplatz (Innenstadt) sowie mit weiteren kulturellen und kirchlichen Einrichtungen (Walberthaus mit Bücherei). Durch den Bau einer Brücke entstand zudem eine neue Wegeverbindung, die das "kult" und die Innenstadt mit dem Stadtpark an der Berkel sowie der Rundsporthalle verknüpft. Eine Natursteinfläche und Hecken kennzeichnen die Kulturachse, die neben Sitzmöglichkeiten auch eine Wasserspielfläche sowie Platz für die drei bronzenen Stadtmodelle bietet. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, wurden zusätzlich der Übergang vom Marktplatz in die Kulturachse neugestaltet und die Rückseite des Alten Rathauses in einen attraktiven Platz umgewandelt. Im Rahmen der Gesamtmaßnahme wurden auch Teile des Marktplatzes umgestaltet. Dazu wurde die Verkehrsführung angepasst und eine neue Spielstation errichtet.

Ein weiteres bedeutendes Projekt der Vredener Stadtentwicklung ist die Umgestaltung des Stadteingangs Süd. Der Stadteingang Süd bildet das südliche Ende der Kulturachse und soll der Aufnahme und Lenkung der Besucher dienen. Der Stadteingang Süd wird geprägt durch die Rundsporthalle, deren Vorplatz im Rahmen der Baumaßnahmen umgestaltet wurde. Über eine neue Treppenanlage kann heute eine hochwertig gestaltete Platzfläche mit großen Beetflächen und Sitzmöglichkeiten erreicht werden. Entsprechend der städtebaulichen und funktionalen Aufwertung des Umfelds der Halle, rückt diese ins Zentrum der Platzgestaltung und ist besser wahrnehmbar. Des Weiteren entstanden auf dem Vorplatz circa 80 Stellplätze (nicht über die Städtebauförderung gefördert), die sowohl von Besuchern des "kult" als auch der südlichen Innenstadt genutzt werden können. Zusätzlich wurden entlang der Straße zwei neue Bushaltestellen für den Schulbusverkehr und für Besuchergruppen eingerichtet. Die Baumaßnahmen konnten 2017 abgeschlossen werden.

Neues Lichtkonzept an der Rundsporthalle Neues Lichtkonzept an der RundsporthalleNeues Lichtkonzept an der Rundsporthalle Quelle: Stadt Vreden

Um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern und stadtbildprägende Gebäude sowie den öffentlichen Raum auch bei Nacht besser erlebbar zu machen und die Aufenthaltszeit der Besucher der Innenstadt zu verlängern, wurde ein Lichtkonzept erarbeitet. Dementsprechend soll die bestehende Beleuchtung auf energiesparsame Technik umgestellt und die Außenbeleuchtung von Gebäuden und öffentlichen Räumen verbessert werden. Eine vollständige Realisierung ist für 2020 geplant, bisher konnten beispielsweise die Rundsporthalle, das "kult" sowie die Kulturachse ausgeleuchtet werden.

Seit 2014 wird der Stadtentwicklungsprozess in Vreden von einem Citymanagement begleitet. Ziel des Citymanagements ist es, die Innenstadt für Besucher attraktiver zu gestalten, die Kommunikation und Kooperation zu fördern, Aktivitäten zu bündeln sowie das Image und die Identität zu profilieren.

Mit der Einrichtung eines Verfügungsfonds soll das bürgerschaftliche Engagement und die Umsetzung kleinerer Projekte zur Attraktivierung der Innenstadt sowie zur Verbesserung des kulturellen und touristischen Angebots gefördert werden. Dabei liegt die Entscheidung über die Verwendung der Mittel nicht bei der Stadt, sondern bei einem lokalen Gremium, bestehend aus rund zwölf Mitgliedern aus Vertretern des Einzelhandels, der Gastronomie und Dienstleistung sowie von Vereinen und Institutionen. In den letzten Jahren konnten dadurch mehrere Projekte, wie beispielsweise neue Spielgeräte für Kinder, die Weihnachtsbeleuchtung oder Plakatständer für die "Ideenfabrik", realisiert werden.

Ebenfalls konnten mithilfe der Mittel des Programms "Kleinere Städte und Gemeinden" die sogenannten "Berkel-Aktionstage" durchgeführt werden. Dieser findet jährlich in den Gemeinden Billerbeck, Coesfeld, Gescher, Stadtlohn und Vreden im Rahmen der Regionale 2016 statt und lädt zu unterschiedlichen Mitmach-Aktionen ein. Der "Berkel-Aktionstag" ist ein überregionales Fest, das die gemeindeübergreifende Vernetzung unterstützt, einen Betrag zur Öffentlichkeitsarbeit leistet sowie die Einwohner auf den Fluss und den ressourcenschonenden Umgang mit Wasser aufmerksam macht.

Um die Wohn- und Arbeitsbedingungen in der Innenstadt nachhaltig zu verbessern und das Stadtbild aufzuwerten, wurde das "Förderprogramm für Haus- und Hofflächen in der Vredener Innenstadt" verabschiedet. Förderfähig sind: Renovierung und Restaurierung vorhandener Fassaden, Reduzierung von Werbeanlagen, Abbruch von störenden Gebäudeteilen, Schaffung oder Verbesserung barrierefreier Zugänge, Begrünung von Dachflächen, Fassaden, Mauern und Garagen, Gestaltung von Gärten sowie die Schaffung von nichtöffentlichen Grün- und Gartenflächen durch Entsiegelung (zum Beispiel Entsiegelung von Hofflächen). Im Rahmen des Programms konnten bereits mehrere Fassaden, wie beispielsweise die eines großen Einzelhändlers, neu gestaltet werden und so das Stadtbild insgesamt attraktiviert werden.

Weiterhin konnte mit Mitteln des Programms ein Wasserkraftwerk, das sogenannte Berkelkraftwerk, im Sanierungsgebiet gekauft werden. Die dazugehörigen Planungen müssen noch konkretisiert und wasserwirtschaftliche Fragen geklärt werden.

Die Fortschreibung des integrierten Handlungskonzeptes aus dem Jahr 2017 sieht weitere Projekte zur Aufwertung der Innenstadt vor. Dazu zählen Maßnahmen wie beispielsweise die Platz- und Straßengestaltung der Fußgängerzone und des östlichen Marktplatzes, Baumaßnahmen an mehreren Straßen und Stadteingängen, der Umbau des ehemaligen Busbahnhofes sowie die Sanierung der Rundsporthalle, die spätestens 2020 begonnen werden soll. Im Jahr 2018 soll das Rathaus baulich und funktional optimiert werden. Dazu wurde 2017 ein Wettbewerbsverfahren mit vier Architekturbüros durchgeführt. Im selben Jahr wurde auch für die südöstliche Innenstadt ein Qualifizierungsverfahren durchgeführt. Im Juni 2017 stellten die teilnehmenden Büros ihre Ergebnisse für eine nachhaltige Entwicklungsstrategie vor, die als Grundlage für die weiteren Planungen und die Innenstadtentwicklung dienen. Es wurden Ideen und Lösungen für die zukünftige funktionale, verkehrliche und stadträumliche Entwicklung des Plangebiets erarbeitet, das neben der Fußgängerzone, mehreren Platzbereichen und den Domhof auch den ehemaligen Busbahnhof umfasst.

Handlungsfelder 

  • Innenentwicklung / Flächenmanagement
  • Integriertes Entwicklungskonzept
  • Daseinsvorsorge mit Schwerpunkt auf

    • Bildung
    • Kultur / Freizeit
    • Mobilität
    • Nahversorgung
  • Soziale Netzwerke / regionale Identität / Gemeinschaftsleben
  • Sanierung und Erhalt historischer Bausubstanz
  • Öffentlicher Raum

Einzelmaßnahmen

  • Integriertes Handlungskonzept (2012), Fortschreibung 2017 (in Erarbeitung)
  • Umgestaltung des Stadteingangs Süd (2017)
  • Neubau "kult" Westmünsterland (2017)
  • Kulturachse / Marktplatz (2017)
  • Rathauserweiterung (Werkstattverfahren 2017)
  • Qualifizierungsverfahren Südöstliche Innenstadt (2017)
  • Lichtkonzept (seit 2013)
  • Citymanagement (2014-2017), Finanzierung durch Stadt Vreden (seit 2017)
  • Verfügungsfonds (seit 2016)
  • Förderprogramm für Haus und Hofflächen (seit 2016)

Finanzierung

  • Bund-Länder-Programm "Kleinere Städte und Gemeinden"
  • Bund-Länder-Programm "Zukunft Stadtgrün"
  • Bund-Länder-Programm Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier"
  • Gemeinschaftsinitiative des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) "Europäische territoriale Zusammenarbeit" (Interreg)
  • Länderprogramm Nordrhein-Westfalen "VITAL.NRW"
  • Förderung von ÖPNV-Infrastruktur durch Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe

Projektumsetzung

Tabelle: Projektumsetzung
JahrUmsetzungsschritt
2012Erstellung Integriertes Handlungskonzept
2013Aufnahme in das Bund-Länder-Programm "Kleine Städte und Gemeinden"
2017Fertigstellung des Neubaus "kult" Westmünsterland / Fertigstellung der Kulturachse / Fortschreibung des integrierten Handlungskonzepts / Fertigstellung des Stadteingangs Süd / Architekturwettbewerb für die Umgestaltung des Rathauses / Qualifizierungsverfahren für die Südöstliche Innenstadt


Besonderheiten

In Vreden ist es gelungen, mehrere Förderprogramme in einer Förderkulisse der Stadt zu bündeln. Dazu gehören neben den Programmen der Städtebauförderung ("Kleinere Städte und Gemeinden", "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" und "Zukunft Stadtgrün") auch Landesprogramme (zum Beispiel "Lebendige Gewässer" und "VITAL.NRW") sowie Mittel aus EU-Förderung (INTERREG – grenzüberscheitende Kooperation mit Nachbargemeinden in den Niederlanden). Die Bündelung unterschiedlicher Fördermittel ist eine Besonderheit der Regionale in Nordrhein-Westfalen. Mit der Aufnahme einer Region in die Regionale werden hier Maßnahmen prioritär gefördert. Eine interkommunale Kooperation mit den umliegenden Gemeinden besteht nur im Rahmen der Regionale 2016. Von größerer Bedeutung für die Stadt ist die Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken, mit dessen Unterstützung die Stadt das "kult" realisieren konnte.

Mit Auslaufen der Förderung für das Citymanagement durch die Städtebauförderung wird die Finanzierung seit 2017 dauerhaft von der Stadt Vreden übernommen. In der Stadtentwicklung der letzten Jahre spielte das Citymanagement eine bedeutende Rolle. Als Schnittstelle zwischen allen privaten und öffentlichen Akteuren bietet es eine Anlaufstelle für die Bürger, sammelt und entwickelt selbst neue Ideen und kommuniziert diese. Dabei ist das Citymanagement in den Themenbereichen Immobilien, Einzelhandel sowie öffentlicher Raum tätig, der Fokus liegt jedoch auf der Aktivierung und Vernetzung der ansässigen Einzelhändler. Das Citymanagement ist Partner und Teil des Netzwerks der lokalen Akteure mit der Aufgabe, die Kommunikation und Kooperation zu fördern. Das Ziel ist, die Innenstadt als Ort der Gemeinschaft, des Miteinanders, der Vielfalt und Dynamik durch eine gemeinsame zukunftsorientierte Entwicklung zu sichern und nachhaltig attraktiv zu gestalten.

Lernerfahrungen

Am Beispiel Vreden wird deutlich, wie wichtig integrierte Konzepte und die darin enthaltenden Maßnahmen für die Stadtentwicklung sind. Bereits im Jahr 2011 mit der Bewerbung für die Landesgartenschau für das Jahr 2017 wurden in Vreden Pläne erstellt und Maßnahmen zur Aufwertung der Innenstadt erarbeitet. Trotz der Vergabe der Landesgartenschau an eine andere Kommune konnte die Stadt diese nutzten, um die Grundidee der zukünftigen Stadtentwicklung frühzeitig zu vermitteln, was sich bei der Bewerbung um Fördermittel als sehr hilfreich herausstellte.

Die Stadtentwicklungsstrategie der Stadt Vreden kann als präventiv bezeichnet werden. Die Bevölkerungsentwicklung der letzten Jahre ist stabil bis leicht ansteigend, die wirtschaftliche Entwicklung Vredens ist positiv. Dennoch hat die Stadt erkannt, dass insbesondere in der Innenstadt städtebauliche Missstände und ein erhöhter Anpassungsbedarf bestehen. Mit der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm konnte die Stadt frühzeitig mit der Aufwertung der Innenstadt beginnen und ein sich verschärfender Abwärtstrend verhindert werden. Der Fokus der Gesamtmaßnahmen lag dabei insbesondere auf einer nachhaltigen Entwicklung der Innenstadt in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Einzelhandel, Gastronomie und öffentlicher Raum. Von besonderer Bedeutung sind die Förderung und der Ausbau des kulturellen Angebots in der Innenstadt sowie die bessere Verknüpfung der Teilbereiche Innenstadt, KulturQuartier und Berkelaue. Alle bereits umgesetzten sowie in Planung befindlichen Maßnahmen folgen dem Ziel, die Potenziale der Innenstadt zu nutzen, um auch weiterhin für Bewohner und Besucher attraktiv zu sein.

Zusatzinformationen

Bundesland

Nordrhein-Westfalen


Gemeinden

Stadt Vreden


Programmbereich

Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke


Projektbeginn

2013 Aufnahme in das Programm


Volumen der Städtebaufördermittel

Bewilligte Bundesmittel bis einschließlich 2017: circa 4,8 Mio. Euro


Siedlungsstruktureller Typ

Städtischer Kreis


Kontaktdaten

Stadt Vreden
Joachim Hartmann
Technisches Rathaus
Butenwall 79/81
48691 Vreden
Tel.: 0 25 64 / 303-239
E-Mail: joachim.hartmann@vreden.de


Citymanagement Vreden
Aylin Meßing-Branse
Kirchplatz 14
48691 Vreden
Tel.: 0 25 64 / 98 99-193
E-Mail: messing-branse@citymanagement-vreden.de


Link / weitere Informationen

Informationen der Stadt Vreden

Citymanagement Vreden


Stand

August 2018

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