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Forschung

Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung werden regelmäßig Forschungsvorhaben durchgeführt, deren Ergebnisse eine Relevanz für das Städtebauförderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz bzw. grundsätzlich für die Städtebauförderung haben. Im Folgenden sind die Forschungsvorhaben der vergangenen fünf Jahre aufgeführt. Informationen zu den vor 2013 abgeschlossenen Forschungsvorhaben erhalten Sie im Archiv unter Begleitforschung.


Zukunft im Bestand - Entwicklungsperspektiven für historische Schlüsselgebäude

Zukunft im Bestand – Entwicklungsperspektiven für historische Schlüsselgebäude in Programmgebieten der Städtebauförderung unter Wachstums- und Schrumpfungsbedingungen

Historische Bausubstanz unterschiedlicher Zeitschichten prägt wesentlich das Erscheinungsbild unserer Städte und Gemeinden. Für einzelne Stadtbereiche spielen insbesondere historische Gebäude/Ensembles eine Rolle, die aufgrund ihrer stadtbildprägenden, identitätsstiftenden und städtebaulichen Wirkung eine besondere Schlüsselfunktion für das direkte Umfeld und dessen Entwicklung besitzen.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen der kommunale Umgang mit historisch wertvollen Schlüsselgebäuden betrachtet und in Form von Machbarkeitsstudien die städtebaulichen Wirkungszusammenhänge auf der Objekt- und Quartiersebene untersucht werden. Dabei sollen u.a. Strategien zur Schaffung langfristiger Entwicklungsperspektiven, Substanzsicherung und Schaffung von Multiplikatoreffekten entwickelt werden. Ziel ist die Gewinnung von praktischen Erkenntnissen mit hoher Übertragbarkeit.
Die Erkenntnisse werden im Rahmen von Veranstaltungen und in Form einer Arbeitshilfe für die kommunale Praxis aufbereitet.

Projektlaufzeit: Januar 2018 - August 2021

BMI/BBSR: Forschungsvorhaben „Zukunft im Bestand – Entwicklungsperspektiven für historische Schlüsselgebäude in Programmgebieten der Städtebauförderung unter Wachstums- und Schrumpfungsbedingungen“


Publikation "Europäische Stadt - Wandel und Werte"

Seit mehr als 27 Jahren besteht die Förderung des städtebaulichen Denkmalschutzes in dieser Form. Zeit, anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 zurückzuschauen und über das Programm, seine Projekte und Erfahrungen zu berichten. Unter den Themen Stadtstruktur, Substanz in Not, Wohnen und städtische Identität werden 18 besonders gelungene Beispiele vom Umgang mit dem baukulturellen Erbe vorgestellt. Sie zeigen die enormen Veränderungen in unseren Städten auf und machen gleichzeitig Mut, für eine Städtebauförderung einzustehen, die den Bestand als Ausgangspunkt integrierter Stadtentwicklung nimmt.


Bundeswettbewerb "Europäische Stadt: Wandel und Werte – Erfolgreiche Entwicklung aus dem Bestand"

Gemeinsam mit den Ländern und den Kommunalen Spitzenverbänden hatte das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 den Bundeswettbewerb „Europäische Stadt: Wandel und Werte – Erfolgreiche Entwicklung aus dem Bestand“ ausgelobt.

Seit Mai 2018 konnten sich Städte und Gemeinden mit gelungenen Projekten beim Umgang mit dem baukulturellen Erbe um eine Auszeichnung bewerben. Aus insgesamt 210 Beiträgen in den vier Wettbewerbskategorien Stadtgebäude, Stadtraum, Stadtleben und Stadtbürger, hat die Fachjury die besten Beispiele für einen besonders guten und innovativen Umgang mit dem Bestand sowie für besonderes bürgerschaftliches Engagement ausgewählt. Am 8. November 2018 fand die Preisverleihung statt.

Projektlaufzeit: Januar 2018 - Februar 2019

Informationen zum Bundeswettbewerb
BMI/BBSR: Preisträger des Bundeswettbewerbs "Europäische Stadt: Wandel und Werte - Erfolgreiche Entwicklung aus dem Bestand"


Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der Stadtentwicklung - Der Praxistest

Nicht nur explizit als Denkmale ausgewiesene Bauten prägen das Bild unserer historisch gewachsenen Dörfer und Städte. Jene besonders erhaltenswerten Bauten zeichnen sich durch ihre Lage, ihre Materialverwendung oder durch die Ablesbarkeit regionaler oder lokaler Bautraditionen aus. Ein Abbruch oder die gestalterische Überformung würde zu einem Verlust des charakteristischen Erscheinungsbildes führen.

Ausgehend von der 2014 erarbeiteten kommunalen Arbeitshilfe "Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der integrierten Stadtentwicklung: Erkennen, Erfassen, Entwicklung steuern" wird in einem nächsten Schritt ein Praxistest durchgeführt, der es ermöglicht, kommunale Erfassungs- und Regelungsinstrumente hinsichtlich ihrer Anwendung zu überprüfen. Im Ergebnis wird die Arbeitshilfe fortgeschrieben, um praxisnah und objektbezogen Hilfestellung geben zu können.

Projektstart: Januar 2017

Praxistest zur besonders erhaltenswerten Bausubstanz


Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der Stadtentwicklung – Erkennen, Erfassen, Entwickeln | Regionalkonferenzen, Kommunale Arbeitshilfe Baukultur

Der Gebäudebestand in Deutschland besteht zu 3 Prozent aus Denkmalen und zu 10 Prozent aus Gebäuden, die sich in historischen Stadt- und Ortslagen befinden – für sie gibt es eine öffentliche Akzeptanz, staatliche Fördermöglichkeiten und eine klare Definition. Der Hauptteil der Gebäude, die durch ihr Zusammenspiel das Stadt- und Ortsbild prägen, ist damit nicht abgedeckt. Ein schonender Umgang mit dieser besonders erhaltenswerten Bausubstanz ist für die Kommunen unverzichtbar. Sie sind gefordert, diese Gebäudebestände zu erkennen, zu erfassen und ihre künftige Entwicklung nachhaltig zu steuern.

Im ersten Schritt des Projekts wurden in drei bundesweit verorteten Regionalkonferenzen mit dem Titel "Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der Stadtentwicklung – Erkennen, Erfassen, Entwickeln" die Instrumente der Stadtentwicklung und Denkmalpflege zur Identifizierung und Ausweisung der besonders erhaltenswerten Bausubstanz anhand regionaler Beispiele vorgestellt. In der zweiten Stufe wurde eine Arbeitshilfe für kommunale VertreterInnen zur Erfassung und Ausweisung der besonders erhaltenswerten Bausubstanz erstellt – sie stellt die wesentlichen Instrumente für die kommunale Praxis zusammen.

Projektlaufzeit: September 2012 - September 2014

BMUB/ BBSR: Kommunale Arbeitshilfe Baukultur "Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der integrierten Stadtentwicklung: Erkennen - Erfassen - Entwicklung steuern"


Bundeswettbewerb Historische Stadtkerne – integriert denken und handeln

Mit dem Bundeswettbewerb "Historische Stadtkerne – integriert denken und handeln" wurden Kommunen mit historischen Stadt-und Ortskernen sowie historischen Stadtquartieren aufgefordert, integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte für diese Bereiche zu erarbeiten bzw. bereits vorliegende Konzepte zu überarbeiten. Es wurden 76 Arbeiten eingereicht. Sie wurden nach ihrem integrierten Ansatz, ihrem Beitrag zur energetischen Nachhaltigkeit sowie zur Entwicklung in Quartier, Stadt und Region beurteilt. Ein besonderes Augenmerk wurde bei allen Arbeiten und Ansätzen auf die baukulturelle und denkmalpflegerische Qualität gelegt.

Projektlaufzeit: August 2012 - August 2013

BMVBS/ BBSR: Historische Stadtkerne - integriert denken und handeln. Dokumentation des Bundeswettbewerbs zum Programm Städtebaulicher Denkmalschutz


Kommunale Arbeitshilfe für Maßnahmen zum Klimaschutz im Historischen Quartier

Die Notwendigkeit, auch in historischen Quartieren einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, stellt Kommunen vor besondere Herausforderungen. Mit einer Arbeitshilfe sollen den Städten und Gemeinden Wege aufgezeigt werden, wie auch in diesen besonders sensiblen Quartieren Potenziale für den Klimaschutz ermittelt und mögliche Maßnahmen gestalterisch an das historische Umfeld angepasst werden können. Im Fokus stehen dabei Maßnahmen auf Quartiersebene.

Projektlaufzeit: Juni 2012 - Januar 2013

BMVBS/ BBSR: Kommunale Arbeitshilfe für Maßnahmen zum Klimaschutz im Historischen Quartier

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