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Begleitforschung

Der Bund kann bis zu 0,5 % seiner Finanzhilfen für Forschungsvorhaben in Anspruch nehmen. Dies erfolgt mit dem Ziel, die Effizienz der Programme zu bewerten sowie Erkenntnisse aus geförderten Maßnahmen für andere Fördergebiete nutzbar zu machen.

Der Bund ist bestrebt, die Programme der Städtebauförderung intensiv zu begleiten. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) mit der Betreuung der Begleitforschung betraut.

Die Begleitforschung umfasst wissenschaftliche Untersuchungen z. B. zur städtebaulichen und wirtschaftlichen Entwicklung der historischen Innenstädte sowie Wirkungsanalysen zum Programm. Ferner soll der Diskurs mit Praktikern aus dem Bereich des Städtebaulichen Denkmalschutzes gepflegt werden.

Im August 2004 wurde die Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz eingerichtet, um die Städte zusätzlich zu unterstützen und den Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen zu vertiefen. Der Erfahrungsaustausch ist auch ein vorrangiges Ziel des Kongresses zum Städtebaulichen Denkmalschutz, zu denen der Bund die geförderten Städte jährlich einlädt.

Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz

Die Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz arbeitet im Auftrag des BMI vertreten durch das BBSR und übernimmt als Bindeglied zwischen den einzelnen Akteuren ein breites Aufgabenspektrum. Neben Aufgaben der Begleitforschung koordiniert und unterstützt die Bundestransferstelle die inhaltliche Arbeit der Expertengruppe Städtebaulichen Denkmalschutz und führt bei Bedarf programmbezogene Fachveranstaltungen und -gespräche durch. Zudem ist die Bundestransferstelle Ansprechpartner zu allen Fragen rund um das Programm für Vertreter der Länder und der Programmstädte sowie für Fachleute und die interessierte Öffentlichkeitsarbeit.

Zentrale Aufgabe der Bundestransferstelle ist die Gewährleistung eines stetigen Wissenstransfers zwischen dem Bund, den Ländern, den Städten, den Denkmalexperten und weiteren Fachleuten. Fachveranstaltungen, der Informationsdienst Städtebaulicher Denkmalschutz, diese Internet-Plattform, Broschüren, Vorträge und Veröffentlichungen sind die zentralen Instrumente der Vermittlung und Vertiefung von Erkenntnissen zur Programmumsetzung.

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