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Vorherige Kongresse

25. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz in Quedlinburg

"Vielfalt mit Zukunft – Entwicklung aus dem Bestand" – unter diesem Titel widmeten sich rund 300 TeilnehmerInnen im Rahmen des 25. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz am 29. und 30. August in Quedlinburg den besonderen Qualitäten historischer Stadtbereiche mit ihrem baulichen Bestand und ihrer Multifunktionalität sowie den damit verbundenen Herausforderungen und Chancen auf kommunaler Ebene.

Die Grundstrukturen der historischen Stadt – Gebäude unterschiedlicher Zeitschichten, das Zusammenspiel von Bauten und Freiräumen, die Gestaltung und Charakteristika einzelner Häuser und die städtebauliche Struktur – prägen das Bild der europäischen Stadt. Vielfältige Nutzungen – wie Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleistungen, Handwerk, Kultur, soziale Infrastruktur und Wohnen – machen sie attraktiv und lebendig. Diese Lebendigkeit und Vielfältigkeit zu stärken bzw. zu stabilisieren, stellt eine große Herausforderung für die kommunalen AkteurInnen in schrumpfenden und in wachsenden Städten dar. Der Kongress bot ein geeignetes Forum, um aktuelle Handlungsansätze aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren.

Am ersten Kongresstag fand der Austausch in Form von Vorträgen und Gesprächsrunden statt. Am zweiten Tag wurden Praxisbeispiele in Themenwerkstätten in Wolfsburg, Wernigerode, Halberstadt und Quedlinburg vorgestellt und diskutiert.

24. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz in Neuruppin

Rund 350 TeilnehmerInnen folgten am 30. und 31. August 2016 der Einladung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit um sich in Neuruppin in Brandenburg gemeinsam zum "Umgang mit Wachstum und Schrumpfung in der historischen Stadt" auszutauschen. Neben den Herausforderungen, denen die historische Stadt unter Wachstums- und Schrumpfungsbedingungen gegenübersteht, und den daraus resultierenden Anpassungsmaßnahmen wurden auch geeignete Instrumente und Strategien diskutiert, um die weitere Entwicklung zukunftsweisend zu gestalten. In den Themenwerkstätten in Berlin, Rheinsberg und Potsdam setzten sich die TeilnehmerInnen am zweiten Kongresstag mit den Schwerpunktthemen "Zeitschichten im Blick", "Menschen in Bewegung" und "Bauen findet statt" auseinander.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz fand am Abend des 30. August 2016 ein Festakt in der Kulturkirche Neuruppin statt, der neben einer Bilanz der bisherigen Programmumsetzung, auch künftige Herausforderungen in historischen Stadtquartieren in den Blick nahm. Am 28. Mai 1991 war mit der Neuruppiner Erklärung der Grundstein für die Umsetzung des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz und dessen Begleitung durch die gleichnamige Expertengruppe gelegt worden. In Erinnerung an die symbolische Geburtsstunde des Programms enthüllten Gunter Adler, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und Katrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg an der Neuruppiner Stadtmauer eine Erinnerungstafel.



23. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz in Lippstadt

"Frei-Raum in der historischen Stadt" – so lautete der Titel des 23. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz, der am 25. und 26. August 2015 in Lippstadt, Nordrhein-Westfalen stattfand. TeilnehmerInnen aus den Bereichen Stadtentwicklung und Denkmalpflege seitens der Kommunen und Länder, Architektur- und Planungsbüros, Stiftungen und Verbänden beschäftigten sich an den zwei Kongresstagen mit der Vielfalt von Freiräumen, Nutzungen und Gestaltungen. Ausgangspunkt dabei war das bauhistorische Erbe.

Eröffnet wurde der Kongress, der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit veranstaltet wurde, von der Bundesbauministerin Frau Dr. Hendricks. Im Anschluss wurden aktuelle Fragestellungen zum Städtebaulichen Denkmalschutz anhand verschiedener Vorträge vertieft. Am zweiten Kongresstag beschäftigten sich die TeilnehmerInnen in vier Arbeitsgruppen intensiv mit den Themen "Grün und Grau – Historische Stadtquartiere im Klimawandel", "Bewegung und Barrieren – Mobilität und Materialien in der alten Stadt", "Lücken und Dynamik – Raum für Verdichtung und Kreation" sowie "Bühne und Begegnung – Belebte und bespielte Altstadträume".

22. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz in Quedlinburg

Knapp 400 TeilnehmerInnen kamen am 26. und 27. August 2014 nach Quedlinburg in Sachsen-Anhalt, um im Rahmen des 22. Kongresses Städtebaulicher Denkmalschutz die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen im Städtebaulichen Denkmalschutz zu diskutieren. Mit dem Thema "Kommunikation, Partnerschaften und Bündnisse im Städtebaulichen Denkmalschutz" widmete sich der Kongress der interdisziplinären Zusammenarbeit, Beteiligung und öffentlichen Vermittlung von Stadtplanung und Stadtentwicklung. Ausgangspunkt war dabei das bauhistorische Erbe. In grundlegenden Themenvorträgen und vertiefenden Arbeitsgruppen diskutierten ReferentInnen und TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Forschung, aus Politik und Verwaltung, aus Stadtentwicklung und Denkmalschutz die verschiedenen Aspekte und Möglichkeiten von Information, Beteiligung und Vernetzung. Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks hielt am ersten Kongresstag eine Grundsatzrede.

21. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz in Quedlinburg

Der 21. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz, der am 27. und 28. August 2013 in Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, stattfand, wurde von rund 500 TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Forschung, aus Politik und Verwaltung, aus Stadtentwicklung und Denkmalschutz besucht. Mit dem Thema "Historische Stadtkerne – integriert denken und handeln" widmete sich der Kongress dem Spannungsverhältnis von bauhistorischem Erbe und integrierter Stadtentwicklung. Dafür präsentierten zunächst ReferentInnen in thematischen Einführungsvorträgen den aktuellen Stand aus Wissenschaft und Praxis. In den Arbeitsgruppen am zweiten Tag wurden die Themen anhand von kommunalen Beispielen vertieft.

Wesentlicher Bestandteil des Kongresses am ersten Tag war darüber hinaus die Preisverleihung des Bundeswettbewerbs "Historische Stadtkerne – integriert denken und handeln" durch den Bundesminister Dr. Peter Ramsauer, bei der 13 Kommunen eine Anerkennung und 11 Kommunen eine Auszeichnung erhielten.
Der während des Kongresses entstandene Film, der die Meinungen und Sichtweisen der Kongressteilnehmer zum Thema integrierte Stadtentwicklung schlaglichtartig widerspiegelt, bietet einen Eindruck.

20. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz in Göttingen

Unter dem Titel "Kern gesund? Historische Stadtquartiere zwischen Bedeutungsgewinn und Schrumpfung" widmete sich der 20. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz 2012 in Göttingen den vielfältigen Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung auf historische Stadtquartiere, die ihre Zukunft im Spannungsfeld zwischen Wachstum und Dynamik auf der einen und Stagnation und Schrumpfung auf der anderen Seite gestalten müssen.

Mit sinkenden Bevölkerungszahlen gehen oft steigende Leerstände in der historisch wertvollen Bausubstanz und fehlende Revitalisierungsperspektiven einher. Diese Entwicklung stellt den Lebensraum Altstadt und seine Funktionsfähigkeit für Wohnen, Handel, Dienstleistungen und Kultur vor neue Herausforderungen. Hinzu kommen steigende bauliche Anforderungen an eine barrierearme Altstadt, sowohl im Bereich des Wohnens, als auch im öffentlichen Raum. Die Altstädte müssen auf eine dauerhafte Alltagstauglichkeit für Bedürfnisse und Anforderungen unterschiedlicher Zielgruppen ausgereichtet werden und dabei gleichzeitig die Qualität halten, die den besonderen baukulturellen Ansprüchen des Städtebaulichen Denkmalschutzes gerecht wird. Zudem spielen Fragen der ethnischen und kulturellen Zusammensetzung sowie die Wohndauer der Bevölkerung eine immer stärkere Rolle. MigrantInnen, TouristInnen und Lebensabschnittsbevölkerung haben möglicherweise einen anderen Bezug zum städtebaulichen Erbe vor Ort als eine alteingesessene Bevölkerung und geben damit Anlass zu einer Neubewertung von Aneignung und Trägerschaft von Denkmalen.

Insbesondere für die historischen Stadtkerne, wo den Auswirkungen des demografischen Wandels mit erhöhter Sensibilität begegnet werden muss, ist es wichtig von guten Umsetzungsbeispielen zu lernen. In fünf grundlegenden Themenvorträgen und drei vertiefenden Arbeitsgruppen unter der Moderation von VertreterInnen der Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz informierten und diskutierten ReferentInnen und ImpulsgeberInnen u.a. aus Wissenschaft und Forschung und kommunaler Planungspraxis über den Umgang mit den aktuellen Herausforderungen des demografischen Wandels auf historische Stadtquartiere.

Es begrüßten Aygül Özkan, Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration des Landes Niedersachsen und Wilhelm Gerhardy, Bürgermeister der gastgebenden Stadt Göttingen. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung verwies in seiner Grundsatzrede auf die hohe Relevanz des Themas für die historischen Stadtquartiere. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse steht Ihnen zum Download bereit.

19. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz 2011 in Quedlinburg

Am 20. und 21. September 2011 fand in Quedlinburg der 19. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz statt. Rund 350 TeilnehmerInnen kamen in die UNESCO-Welterbestadt, um über aktuelle Entwicklungen im Städtebaulichen Denkmalschutz zu diskutieren. Mit dem Thema "Historische Stadtquartiere - Baustelle Energieeffizienz" nahm sich der Kongress der derzeit größten Herausforderung des Städtebaulichen Denkmalschutzes an.

In fünf grundlegenden Themenvorträgen und fünf vertiefenden Arbeitsgruppen unter der Moderation von VertreterInnen der Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz informierten und diskutierten ReferentInnen und ImpulsgeberInnen aus Wissenschaft und Forschung, aus Politik und kommunaler Planungspraxis, aus Architektur, Denkmalschutz, Industrie, Energie- und Wohnungswirtschaft sowie Kommunalberatung über das breite Spektrum der Fragestellung: Energieeffizienz in der integrierten Stadtentwicklung, Energieeffizienz im historischen Quartier, Gestaltung und Qualitätssicherung, Energieberatung sowie Rechts- und Förderfragen.
Es begrüßten Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt und Dr. Eberhard Brecht, Oberbürgermeister der gastgebenden Stadt Quedlinburg. Ein richtungweisendes Referat hielt Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, indem er die Relevanz des Themas und insbesondere die Bedeutung des Städtebaulichen Denkmalschutzes und der Denkmalpflege für eine Baukultur bei der energetischen Stadt- und Gebäudesanierung unterstrich.

18. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz in Goslar

Am 1. und 2. September 2010 fand in Goslar der 18. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz unter dem Motto "Historische Stadtkerne vor neuen Herausforderungen – Qualitätssicherung und Baukultur durch Städtebaulichen Denkmalschutz" statt. Wie in den Jahren zuvor diskutierten ca. 350 TeilnehmerInnen über aktuelle Themen im Städtebaulichen Denkmalschutz. Erstmals wurde dabei ein neues Kongressformat erprobt: Da jedes Thema für sich von hoher Aktualität im Städtebaulichen Denkmalschutz ist, wurden die damit verbundenen Fragestellungen in aufeinander folgenden Themenblöcken für alle TeilnehmerInnen angeboten. Impulsreferate und Podiumsdiskussionen ermöglichten eine spannende Auseinandersetzung mit den Themen Qualitätssicherung und Baukultur, Klimaschutz, Integration von Großstrukturen in historischen Stadtkernen und Leerstandsmanagement.

17. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz - Dokumentation

Am 31. August und 1. September 2009 hat in Quedlinburg der 17. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz unter dem Motto "Kontinuität als Chance - Städtebaulicher Denkmalschutz in der Integrierten Stadtentwicklung" stattgefunden. Ca. 350 TeilnehmerInnen diskutierten über aktuelle und dauerhafte Themen der Städte mit historischen Stadtkernen und -bereichen. Insbesondere die Chancen, aber auch die Risiken, die sich durch und für den Städtebaulichen Denkmalschutz im Zusammenhang mit der Finanzkrise ergeben könnten, sollten auf dem Kongress reflektiert werden. Eine integrierte Herangehensweise ist dabei unerlässlich. Entsprechend widmeten sich die einzelnen Arbeitsgruppen des Kongresses den verschiedenen Aspekten von Denkmalschutz und Stadtentwicklung, deren Berücksichtigung die Vorrausetzung bildet für einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem historischen Erbe in der heutigen Zeit.

Grußworte

Dr. Karl-Heinz Daehre, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, begrüßte die TeilnehmerInnen des 17. Kongresses Städtebaulicher Denkmalschutz und würdigte insbesondere die Tatsache, dass die Tagung mittlerweile von Expertinnen, Kommunal- und LandesvertreterInnen aus dem gesamten Bundesgebiet wahrgenommen wird.

Vor allem mit Blick auf die Anfänge des Städtebaulichen Denkmalschutzes 1991, als noch 5 Jahre Programmlaufzeit prognostiziert wurden, zeugen die vergangenen 17 Programmjahre sowie die Fortsetzung des Programms im gesamten Bundesgebiet von einem neuen Bewusstsein im Umgang mit dem baukulturellen Erbe. Wichtige Schnittstellen im Städtebaulichen Denkmalschutz ergeben sich insbesondere mit dem Programm Stadtumbau Ost, welches durch Rückbau von Außen nach Innen einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Innenstädte leistet. So wurden mittlerweile 60.000 Wohneinheiten in Sachsen-Anhalt zurückgebaut während die Innenstädte Aufwertung erfahren haben. 2010 wird die Internationale Bauausstellung IBA Stadtumbau in Sachsen-Anhalt diese Stadtentwicklungsstrategie herausstellen. Durch das Sonderförderprogramme "Investitionen in nationale UNESCO-Welterbestätten" wird die Aufgabe der Stadtsanierung zudem noch unterstützt.

Wolfgang Scheller, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Quedlinburg, dankte für die Treue, die das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit der 17. Kongressausrichtung gegenüber der Stadt Quedlinburg bewiesen hat und würdigte dies als wichtiges Zeichen sowie moralische Unterstützung für alle ortsansässigen AkteurInnen der Stadtsanierung.

Der Titel des Kongresses "Kontinuität als Chance – Städtebaulicher Denkmalschutz in der integrierten Stadtentwicklung" wird dabei als ausgesprochen passend für die Welterbestadt Quedlinburg erachtet, bedeute doch die Altstadtsanierung nicht nur eine Aufwertung des Erscheinungsbildes sondern zusätzlich eine Beförderung des Tourismus und somit der Wirtschaftskraft der Stadt. Die Mittel aus dem Bund-Länder-Programm haben zusammen mit privaten Spenden, der Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und einer aktiven Bürgerschaft außerordentliches für die Stadt bewirkt. Zuwendungen durch das Sonderförderprogramm "Investitionen in nationale UNESCO-Welterbestätten" werden weitere Impulse in der Stadterneuerung hervorrufen. So wird die geplante Kooperation zwischen den sechs Welterbestätten Sachsen-Anhalts dazu beitragen, die gesellschaftspolitische Verantwortung gegenüber dem baukulturellen Erbe zu stärken und durch Erfahrungs- und Ideenaustausch zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln. Als Leitmotto dienen dabei die Worte des Wiener Architekten und Künstlers Friedensreich Hundertwasser "Wer die Vergangenheit nicht ehrt, verliert die Zukunft. Wer seine Wurzeln vernichtet, kann nicht wachsen.".

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